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1348 - Standard B-Partie

Partie beendet am 20.05.2017,

Letzte Auswertung, Spielzug H1911

NationZügeRückzügeAuf- und Abbauten

Austria

F Aegean Sea - Bulgaria(sc)
A Burgundy Hold
A Denmark Support A Sweden
A Kiel Support A Ruhr
A Livonia Support A Moscow - St Petersburg
A Munich Support A Burgundy
A Ruhr Support A Burgundy
A Sevastopol Hold
A Tyrolia Support A Vienna - Trieste
A Ukraine - Warsaw
A Vienna - Trieste
A Warsaw - Prussia


Build A Vienna

England

F Barents Sea Support F Norway (*Cut*)
F Norway Hold
F Norwegian Sea - North Sea
F Portugal Hold
F Skagerrak Support F Norway


Remove F Portugal

Italy

A Belgium Support A Holland
A Brest - Paris
A Gascony - Spain (*Fails*)
A Holland Support A Belgium
F Irish Sea - Liverpool
A Marseilles Hold
F Naples - Ionian Sea
F North Africa Support F Western Mediterranean - Mid-Atlantic Ocean
F Spain(sc) - Portugal (*Fails*)
F Tyrrhenian Sea - Western Mediterranean
A Venice Hold
F Western Mediterranean - Mid-Atlantic Ocean


Build F Naples
Build A Rome

Russia

A Finland - Norway (*Fails*)
A Moscow - St Petersburg (*Fails*)
F St Petersburg(nc) - Barents Sea (*Fails*)
A Sweden Hold


Remove A Moscow

Click = Spielzüge - Click & Raus = Spielzüge bleiben | Textauswertung ist verbindlich. Bei Fehlern bitte umgehend melden.
DOWNLOAD Auswertungsfile Realpolitik



Bruno
Liedgens

Florian
Bolenz

Florian
Beyer

Lorenz
Diehl

Aaron
Papenbrock

Thomas
Elsenbruch

Ulrich
Solf

H19003(2)3(2)3(2)3(2)3(2)4(1)3(2)
H19014(2)4(2)4(2)4(2)4(2)7(1)4(2)
H19024(6)5(2)5(2)5(2)5(2)6(1)4(6)
H19035(3)7(1)2(7)5(3)5(3)6(2)4(6)
H19047(1)7(1)1(7)4(5)6(3)5(4)4(5)
H19059(1)8(2)0(7)2(6)7(3)5(4)3(5)
H190611(1)9(2)0(6)9(2)4(4)1(5)
H190712(1)9(3)10(2)3(4)0(5)
H190812(1)9(3)10(2)3(4)
H190911(2)7(3)12(1)4(4)
H191012(1)6(3)12(1)4(4)
H191113(2)4(3)14(1)3(4)

Gewinne, Verluste & Tendenzen

  7. Platz6. Platz  5. Platz
Erläuterung: Versorgungszentren(Platzierung)


 Letzter Artikel in der Z.A.T.
EoG RusslandLiebe Mitspieler,

das wichtigste Fazit aus dieser Partie für mich als Zar: Wieder einmal blieb der Traum vom Juggernaut unerfüllt... es war nun das dritte Mal, dass ich die Geschicke des Russischen Reiches lenken durfte und bei allen drei Partien war ich ehrlich an einem Juggernaut gemeinsam mit der Türkei interessiert!

In allen drei Fällen wurde ich irgendwann vom jeweiligen Sultan verraten - zu stark scheint dort die Befürchtung zu sein, dass Russland von der Zusammenarbeit mehr profitieren könnte als die Türkei - was ich nicht so sehe.

Aber zurück zu dieser Partie. Nach einem fast zu fulminanten Beginn mit 7 VZ in 1901 war es klar, dass es für alle anderen leicht sein würde, Allianzen gegen den "übermächtigen" Russen zu schmieden - ein Anfängerfehler, als Zar am Anfang zu gierig zu sein, denke ich.

Vor allem dem österreichischen Nachbarn habe ich zu dieser Zeit übel mitgespielt und Zusagen eindeutig gebrochen usw. Dennoch lief es zunächst ganz gut weiter, bis mir dann das Osmanische Reich 1904 in den Rücken fiel (es war nur eine Frage des Zeitpunktes). Damit hat sich der Sultan am meisten selbst geschadet, denn schon ein Jahr später ist Österreich über ihn hergefallen und damit war klar, dass er sehr schnell aus dem Spiel sein würde.

Mir war klar, dass das Russische Reich nur noch ein Nebenrolle in der Partie spielen würde und es ging nun darum, irgendwie zu überleben. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich keinen Pfifferling darauf gewettet, dass das gelingen könnte.

Schade fand ich übrigens, dass Frankreich so schnell von der Karte getilgt wurde, da hatte sich eine interessanter und spannende Kommunikation angebahnt.

Der deutsche Kaiser zeigte die kalte Schulter, war nicht ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert,er schien mir zu eng mit England verbunden.

Der King wiederum war grundsätzlich offen für ein Bündnis, brauchte auch drigend einen Verbündeten gegen die sich formierende italienisch-österreichische Allianz. Er blieb aber für meinen Geschmack immer zu unverbindlich und hielt es nicht für nötig, mich als kleineren Partner bei Laune zu halten. Das war aus meiner Sicht sein Fehler, der mich letztendlich dem Österreicher mit Italien in die Arme trieb.

Dass der österreichische Kaiser und der russische Zar in dieser Partie dann doch noch gemeinsam mit Italien zu Freunden wurden, war nach der Eröffnung definitiv nicht zu erwarten. Tatsächlich konnten wir aber ein Vertrauensverhältnis aufbauen, das bis zum Schluss hielt und letztendlich erfolgreich war.

Meine persönliche Überlebensstrategie war es, mich durch aktives Einbringen in Form von Analysen und Zugvorschlägem interessant zu machen. Trotzdem habe ich ehrlichgesagt damit gerechnet, dass England oder Italien doch noch auf den Solosieg gehen würden, oder zumindest auf einen 2er Draw spielen würden und mich von der Karte tilgen würden, wenn sie mich nicht mehr brauchen.

Unterm Strich habe ich eine durchwachsene Partie gespielt (mit teilweise unverzeihlichen technischen Fehlern wie den Flottenabbau in Schweden am Anfang durch fehlerhafte Befehle, einen verhängnisvollen Syntaxfehler und die späte Erkenntnis, dass es keine Verbindung zwischen Berlin und Dänermark gibt) und mich nicht immer mit Ruhm bekleckert.

Mit viel Glück bin ich dennoch in den 3er Draw gerutscht. England hätte ergebnistechnisch Besseres verdient, aber es war einfach zuviel "kalte Schulter", um ein stabiles Bündnis mit Russland zu führen.



24.05.2017, 08:59 Uhr, Verfasser: Russisches Reich


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