| Partie beendet am 05.04.2012, Solo Russland Spielleitung: Christian Lankenau   | |||
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| 22 | H1902 | Der Londoner Korrespondent unserer Redaktion erhielt vom Buckingham-Palast ein Pamphlet zugestellt, das wir ungekürzt der geneigten Aufmerksamkeit unserer Leser zur Kenntnis bringen wollen: NEMO ME IMPUNE LACESSIT Die Invasion ist zurückgeschlagen, die Barbaren sind vertrieben! Jubel und Tänze und Blumen auf den Straßen Kristianias, allerorten Hochrufe auf die zurückkehrenden britischen Beschützer! Das Vereinigte Königreich hat sein Versprechen an das norwegische Volk erfüllt und seine Freunde von der kurzen, aber grausamen Fremdherrschaft befreit. Die Mission der britischen Streitkräfte ist damit noch nicht erfüllt. Wir können erst mit unseren Diensten zufrieden sein, wenn ganz Skandinavien in Freiheit lebt. Der Begriff "Skandinavien" bezeichnet seit der Gründung der Rus durch die Wikinger ein geschlossenes Territorium vom Nordkapp bis zur Mündung des Dnepr. Die gegenwärtig dort ausgeübte Herrschaft eines Steppenfürsten mit dem selbst erfundenen Titel "Zar" ist eine geschichtliche Anomalie, die nicht von Dauer sein wird. Skandinavien muss ein Dasein in Frieden und Selbstbestimmung führen können. Diesem Ziel ist das Vereinigte Königreich mit seiner Staatsraison verpflichtet. Meine Regierung wird sich von König und Volk an der Erfüllung dieser Pflicht messen lassen. EDUARDUS REX 07.09.2011, 17:23 Uhr |
| 21 | H1902 | Hier kommt der Herbst 1902. Ihr müsst immer auch evtl. Abbauten in Betracht ziehen und entsprechende Angaben machen. Sonst wird, wie hier bei der Türkei und Frankreich, nach den Standardregeln abgebaut. Der Türke hätte sich sicher anders entschieden, aber er hat trotz Aufforderung keine eingereicht. Zur Lage der Nationen: England holt sich Norwegen zurück, Aber der Preis ist hoch, stehen sich jetzt je drei russische und englische Einheiten in Skandinavien gegenüber und binden jede Menge Kräfte. Geht der Kampf um Norwegen weiter oder wird Schweden das Ziel sein, und, wenn ja, wie lange ist Schweden zu halten, wie verhält sich der Deutsche in dem Konflikt? Seine Armee in Dänemark kann entscheidend eingreifen - oder untergehen. Auch in Frankreich steht die Armee in Brest steht auf wackeligen Füssen und bedarf der Unterstützung aus dem Kanal. Wird sie den Herbst überleben? Das kommt auf den Franzosen an. Dieser gerät im Süden mächtig gegen den aufrückenden Italiener unter Druck. Dort gibt es drei Vz zu holen und Italien hat mit 3:2 Einheiten die besseren Voraussetzungen. Zumindest könnte ihn der deutsche Aufbau in Berlin etwas hoffen lassen, dagegen spricht allerdings die Ansammlung von drei deutschen Einheiten an seiner Ostgrenze. Wahrscheinlich hat der Deutsche schon die Vernichtung Frankreichs abgehakt und sucht neue Herausforderungen im Osten?! Der Türke hat hoch gepokert und verloren. Seine Flotte wäre vll. besser beraten gewesen die Heimat zu schützen. Nun sitzt eine Armee hilflos im entfernten Griechenland. Sind die Tage des Sultans damit gezählt oder gelingt es ihm einen Keil zwischen Russland und Österreich zu treiben und sich als Juniorpartner anzubieten? Gespannt sein können wir auf die russische Strategie zur Eroberung des Morgenlandes. Warum baut er in Moskau und nicht in Sevastopol auf? Damit läßt er sich zumindest nicht in die Karten gucken, wohin die Reise gehen soll und wer der nächste Gegner sein wird. Der Doppelkaiser kann sich Griechenland vielleicht schon im Frühjahr einverleiben und ändert seinen Vormarsch im Norden in Richtung Italien. Will er Frankreich zu Hilfe kommen um einem starken Dreierbündniss England/Deutschland/Italien jetzt schon Paroli zu bieten? Dazu mehr in einer Woche. lg Christian 07.09.2011, 15:24 Uhr |
| 20 | | Offensichtlich sind einige höchst unerfreut wegen der ZAT-Verschiebung. Das kann ich nachvollziehen. Es ist ärgerlich, wenn man mit Spannung erwartet wie es weitergeht. Kommt der Stab oder bleibt es bei dem Abgesprochenem. Klappt mein Zug oder reagiert der Gegner dummerweise richtig. So eine Dippy-Partie bei Ludomaniac dauert in der Regel immer einige Monate. Und, wenn jemand wirklich berechtigte Hinderungsgründe hat, so kann man ihn sicher nicht zwingen seine Züge abzugeben. Dann kommt es auf eine Woche auch nicht unbedingt an. Ich, als Spielleiter, kann und will die angegebenen Hinderungsgründe nicht nachprüfen. Ärgerlich ist es nur, wenn sie kurz vor ZAT an mich gerichtet werden. Dann denke ich immer, dass, anstatt um ZAT-Verschiebung zu bitten, es auch möglich gewesen wäre, die Züge einzureichen. Aber, auch das ist wahrscheinlich dann nicht immer möglich. Was ich sagen will: ich bin in einem solchen Fall neutral, es ist euer Spiel und ihr sollt den Spaß haben. Was ihr unter euch besprecht ist ein anderes Thema. lg Christian PS: Und, es gibt immer Mittel und Wege dies diplomatisch zu klären, wobei Diplomatie auf dem Dippy-Brett nicht immer freundlich/friedlich sein muss. 30.08.2011, 15:02 Uhr |
| 19 | | Der ZAT wurde wunschgemäß um eine Woche verschoben. lg Christian 30.08.2011, 12:09 Uhr |
| 18 | F1902 | HINTERHÄLTIGER ANGRIFF AUF DIE NORWEGISCHE SOUVERÄNITÄT; BRITANNIEN REAGIERT MIT SCHÄRFE Mit äußerster Brutalität sind in einer handstreichartigen Aktion russische Truppen in Norwegen eingefallen. Augenzeugen berichten von grausamer Unterdrückung der Bevölkerung und völlig unzivilisiertem Verhalten auch der höheren Offiziere. "Selbst das Oberkommando ist rund um die Uhr betrunken," äußerte sich der bisherige britische Botschafter gegenüber unserem Kriegsberichterstatter. "Norwegen ist den Horden aus der Steppe in die Hände gefallen." Nur mit viel Glück konnte in letzter Minute die norwegische Regierung Kristiania an Bord einer britischen Fregatte verlassen und nach London fliehen. In einer Audienz bei Edward VII legten die Minister Beweise für die willkürlichen Misshandlungen von Zivilisten vor. Seine Majestät zeigte sich erschüttert und sagte zu, seine Regierung werde alle Kräfte darauf verwenden, Skandinavien aus der Hand der östlichen Invasoren zu befreien. "Unsere Freunde und Schutzbefohlenen sind Opfer eines kriegerischen Angriffs geworden," bestätigte Premierminister Balfour. Auf die Frage unseres Korrespondenten, ob dies auch Krieg mit Russland bedeute, sagte der Premierminister: "Ja, selbstverständlich", und fügte hinzu: "Besonders enttäuschend ist die Missachtung aller Vereinbarungen und Ankündigungen, die buchstäblich in der Nacht vor dem Angriff von Petersburg bekräftigt worden waren." Außenminister Petty-Fitzmaurice ließ sichtbar erzürnt im Vorbeieilen hören, man hätte es besser wissen müssen und den "unrasierten, schnapsnasigen" russischen Unterhändlern niemals Glauben schenken dürfen. Die Admiralität kündigte derweilen an, es seien bereits Befehle an die Flottenkommandeure ergangen, entsprechend der Vorgaben des Königs alle Mittel für die Befreiung Skandinaviens einzusetzen. 25.08.2011, 12:32 Uhr |
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