1255 - Standard C-Partie - beendet !

Partie beendet am 15.01.2012,
Spielleitung: Marcus Leber
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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38 | F1904Der neue deutsche Kaiser in der Zange

Ein Krieg zwischen Deutschland und Russland scheint unausweichlich, es scheint so als ob die Kommunikation zwischen dem Kaiser und dem Zaren nicht ganz rund läuft. Derweil baut Frankreich seine Vormachtstellung im Mittelmeer aus, und auch auf die deutschen Gebiete im Westen hat man wohl ein Auge geworfen. England versucht weiter auf dem Festland Fuß zu fassen, aber das russische Bollwerk hält noch, das könnte sich aber im Herbst schon ändern. Der österreichische Kaiser hat sich mit ihm treu verbundenen Adelsfamilien rund um Venedig verbündet, der Doppeladler weht auf der Piazza San Marco, zugleich wurde auch ein Kaffeehaus eröffnet, für Italien wird es jedenfalls eng. Nutznießer dieser Aktion könnte das osmanische Reich werden, da am Balkan die Lage völlig undurchsichtig ist.

21.11.2011, 10:58 Uhr



37 | OTMoinsens,

seit Frühjahr 1902 haben wir keinen einzigen Zug pünktlich abschließen können. Und damit sind wir beim vierten NMR in Folge. So werden wir unser Spiel besten Falles bis nächstes Jahr Weihnachten schaffen können.

Klar kann immer etwas RL dazwischen kommen und man verpasst die Abgabe im letzten Moment. Aber da man in einer Runde beliebig viele Züge abgeben kann und der letzte eh nur zählt, bitte ich Euch mit Nachdruck darüber nachzudenken, diese Option zu nutzen.

Man kann doch problemlos in den ersten Tagen des Zuges eine vorläufige ZA vornehmen. Die meisten Züge stehen frühzeitig fest oder sind gar längerfristig geplant.
Und auch wenn der ein oder andere Zug eine Rücksprache mit einem Mitspieler bedarf oder sich in Verhandlungen noch ändern kann, so ist doch dennoch ein vorläufiger Befehl verfassbar, den man nach den Verhandlungen anpassen kann.

Ich bitte Euch wirklich, diese Option zu nutzen, damit wir wieder etwas Regelmäßigkeit in unser Spiel bekommen und auch vorankommen.

Zudem möchte ich Euch auf die Option des Set No Wait hinweisen. Wenn ihr Euch Eurer Züge sicher seid, dann beschleunigt doch bitte mit diesen wenigen Worten das Spiel.

LG,
Jonathan
Der Spieler Frankreichs

15.11.2011, 11:25 Uhr, Verfasser: Frankreich



36 | F 1904KRIEG !!!

Paris / Frankreich

Der französische Präsident Émile Loubet erklärte heute in einer eilig einberufenen Pressekonferenz, daß Frankreich mit Anbruch dieses Jahres in einen weiteren Krieg gezwungen wurde.

Im letzten Herbst kamen die Französischen Flotten ganz im Sinne des republikanisch-freiheitlichen Gedankens dem von Italien unterjochten und ausgebeuteten Tunesiern zu Hilfe. Dabei verstieß Frankreich gegen keine geschlossenen Verträge. Der Italienische König jedoch nahm diesen Zwischenfall und sein Nachsehen zum Anlass, die im 1901 nach Christi Geburt geschlossenen Friedensvertrag demilitarisierte Provinz Piemont zu remilitarisieren und in voller Armeegröße besetzen zu lassen.

Doch das Französische Volk braucht sich nicht sorgen. Kaum aus italienischer Knechtschaft befreit meldeten sich unzählige Nordafrikaner zum freiwilligen Dienst und verpflichteten sich bei der Fremdenlegion. Diese Truppen, die wissen, was es bedeutet, die Freiheit gegen Usurpatoren zu verteidigen, sichern nun Frankreichs Süden, während die französischen Flotten neue Einsatzbefehle erhalten haben.

„Der Italienische König wird seine Lektion lernen und den Leichtsinn Frankreich und alle freien Völker Europas gefordert zu haben mit seinem persönlichen Niedergang bezahlen. Unsere Italienischen Brüder aber, mit denen wir vor wenigen Jahrzehnten noch um ihre Freiheit kämpften, werden wir vom Joch dieses herrschsüchtigen Narren befreien und wahre Freiheit und Entfaltung bringen“ verkündete er weiter in seiner Rede an die freien Völker Europas.

Auch Belgien, Holland und Deutschland wurden in dieser Erklärung thematisiert.
Die beiden einstigen Monarchien in Frankreichs Norden, sollen im kommenden Herbst jeweils in einem Referendum entscheiden, ob sie künftig Räterepubliken werden oder ihre Monarchien unter einem starken Parlament beibehalten wollen. Es werden aber die Bürger und nicht die Herrschaften entscheiden, wie es mit den beiden befreiten Nationen weiter gehen soll.

Deutschland hingegen ist für Frankreich weiterhin ein Kriegsgegner. Seine Kaiserliche Majestät hat ein im Herbst unterbreitetes Friedensangebot verstreichen lassen und sich so für die Fortsetzung des Krieges entschieden. Da nun der Russe in Preußen und Schlesien und damit vor Berlin steht und sich auch zahlreiche Belgier und Holländer der Französischen Fremdenlegion anschlossen, wird dieser Hochmut ihres Kaisers die Deutschen sicher einigen Blutzoll kosten. Frankreich trauert mit dem deutschen Volk, daß für seine Herrschaft zahlen werden muss.

06.11.2011, 17:54 Uhr, Verfasser: Frankreich



35 | H1903FRANKREICH GEGEN DEN REST EUROPAS?

Während der Rest Europas am Staunen ist, erweitert Frankreich seine Flotten und Armeen. Kann der Präsident noch gestoppt werden?

06.11.2011, 12:53 Uhr



34 | F1903Frankreich weißt italienische Unverschämtheit zurück

Paris, Frankreich

Der Französische Außenminister Théophile Delcassé hat heute eine außerordentliche Pressekonferenz einberufen. Anlass sind die Italienischen Anschuldigungen. Delcassé erklärte, Frankreich habe zu keinem Zeitpunkt gegen den französisch-italienischen Friedensvertrag verstoßen und ist auch in keine Italienischen Gewässer eingedrungen, wie behauptet wurde.

Er führt weiterhin aus, dass der Friedensvertrag zwischen Italien und Frankreich aus dem Frühjahr 1901 nach Christi Geburt nach sehr zähen Verhandlungen und im beidseitigen Einverständnis geschlossen wurde.

Weder im Friedensvertrag noch in sonst einem bilateralen Abkommen wurde zu irgendeinem Zeitpunkt das Tyrrhenisches Meer als italienisches Hoheitsgebiet festgeschrieben. Im Gegenteil wird jeder die fehlende Erwähnung dieses Seegebietes nachlesen können.
Frankreich ist gemäß Friedensvertrag mit Italien nach Punkt 4 nur zur Absprache von Manövern im Golf von Lyon und im Westlichen Mittelmeer verpflichtet.
Darüber hinausgehend verweist Delcassé auf das bilaterale Abkommen, welches er im März 1901 nach Christi Geburt mit seinem Amtskollegen Giulio Prinetti zusammen unterzeichnete. Auf Italienischen Wunsch hin, wurde explizit vereinbart „Die Vertragspartner erklären die Flottenpolitik im Mittelmeerraum abgesehen von den im März 1901 n.Chr geschlossenen Friedensvertrag festgelegten Regularien als Staatshoheitliches Recht, welches keiner Rücksprache bedarf.“

Frankreich kann daher die Klagen Italiens nicht verstehen und fordert den Italienischen König Viktor Emmuanuel auf, seine Anschuldigungen gegen Frankreich wie auch seine Aufforderung sich gegen Frankreich und die Freiheit der Völker zu verbünden zurückzunehmen.

Delcassé geht in seinen Ausführungen sogar noch weiter: Frankreich und Italien vereinbarten, FRIEDLICH angeschlossene Gebiete als Protektorate der jeweils anderen Schutzmacht anzuerkennen. Daher versteht nicht nur der Französische Außenminister nicht, wie Italien Tunis als italienische Küstenstadt bezeichnen kann. Vielmehr wurde Tunesien von der Italienischen Flotte mit Gewalt eingenommen und kaum zieht diese nach über anderthalbjähriger Besatzungszeit ab, kommt es nach französischen Informationen vermehrt und zunehmend zu Protesten und Aufständen gegen die italienischen BESATZER.

Frankreich fordert daher Italien zur widerstandslosen Übergabe Tunesiens auf, damit dieses eigenständige Land unter französischem Schutz sich selbst verwaltend ähnlich glorreich und freiheitlich entfalten und entwickeln kann, wie Spanien und Portugal.
Frankreich wird auch weiterhin NICHT gegen den geschlossenen Friedensvertrag verstoßen, sofern Italien Tunesien in seine Freiheit und in französisches Protektorat entlässt.
Dann ist Frankreich auch bereit, Italien weiterhin als benachbarten Freund in den Grenzen vom Dezember des Jahres 1900 nach Christi Geburt anzuerkennen - ganz so, wie es der geschlossene und veröffentlichte Friedensvertrag vorsieht.

„Darum sucht keinen Krieg, wo Ihr und vor allem Euer Volk keinen zu finden wünscht und kehrt an den Verhandlungstisch zurück, Viktor Emmuanuel von Italien!“ warnt Delcassé den italienischen König.

31.10.2011, 15:41 Uhr, Verfasser: Frankreich

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