1287 - Standard C-Partie - beendet !

Partie beendet am 25.05.2013, Draw zwischen T/F/E
Spielleitung: Matthias Weber
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
|| neutral | unabhängig | überparteilich ||
- NoPress -
[ << ] [ < ] - [ 46-42 ] [ 41-37 ] [ 36-32 ] [ 31-27 ] [ 26-22 ] [ 21-17 ] [ 16-12 ] [ 11-7 ] [ 6-2 ] [ 1 ] - [ > ] [ >> ]

 

- Die aktuelle Lage in Europa im Frühjahr 1909 - (Klick für Spielzüge)
  
46 | Ok, dann hier mein EOG. Sorry, dass es noch ein paar Tage gedauert hat.

Britischer Rückblick:

Als ich im Herbst 1903 in die Partie eingestiegen bin, hat sich die Situation ziemlich kompliziert dargestellt: 6 VZ, aber nur 5 Einheiten, und die mit Bre, Lon, Liv, Nth und StP weiträumig verteilt. Ich stand in französischem und russischem Kernland und zu allem Überfluss hatte der Deutsche gerade in Kiel eine Flotte gebaut, die nichts Gutes verhieß.

Da ich fest mit einem deutschen Angriff rechnete (der auch kam), schien es mir überlebensnotwendig, Russland und Frankreich auf meine Seite zu ziehen, was auch gelang, indem ich meine Truppen aus ihren Heimatgebieten zurückzog. Nach zähen Verhandlungen mit Mirko über den genauen Rückzugsplan glückte erst spät eine Einigung, die Voraussetzung für die bis zum Schluss optimale Zusammenarbeit war.

Dank der freigewordenen Ressourcen und der französischen Unterstützung konnte ich Skandinavien und Norddeutschland ebenso zügig wie kontrolliert erobern. Mirko verleibte sich Belgien, Holland und München ein.

Kurz bevor die letzte deutsche Bastion gefallen war, startete ich meinen Angriff auf Russland, der mir aufgrund des von Beginn an guten Kontakts zu Christian schwer fiel, aber im Hinblick auf eine weitere Expansion unverzichtbar war. Mirko rückte über das Mittelmeer nach Osten vor, wo sich Benjamin längst als stärkste Kraft etabliert hatte.

Viele Diskussionen waren dann nicht mehr nötig, um das Dreierdraw einzutüten. Alle drei Parteien haben frühzeitig ihre Bereitschaft dazu signalisiert und sich auch daran gehalten. Ein Dankeschön an dieser Stelle auch an Sascha und Christian, die die Partie nicht unnötig in die Länge gezogen haben.

Abschließend möchte ich sagen, dass mir das Spiel von Anfang bis Ende viel Spaß gemacht hat. Ich bedanke mich bei allen Mitspielern, die zum Gelingen der Partie beigetragen haben, insbesondere bei Mirko für die ebenso gelungene wie angenehme Zusammenarbeit und natürlich bei Matthias für die jederzeit souveräne Spielleitung.

Sollte man einander bei Diplomacy noch einmal wiedertreffen, würde mich das sehr freuen.

Gruß, Timo

05.06.2013, 04:16 Uhr



45 | Hier ist die Fortsetzung aus Frankreich.
Ein für einen Anfänger wie mich lehrreiches und äußerst interessantes Spiel mit Höhen und Tiefen ist zu Ende.
Interessant schon deswegen, weil ich eigentlich nach monatelanger Warterei gerade beschlossen hatte, wegen meiner damaligen privaten Situation meine Anmeldung zurückzuziehen. Beim Öffnen des Mailaccounts um mich abzumelden erhielt ich die Nachricht des baldigen Beginns. Nun blieb mir nichts anderes mehr übrig, als es durchzuziehen. Heute bin ich froh, dass es so gekommen ist. :-)

Als Highlight bewerte ich einen stets freundlichen und gut aufgelegten Spielleiter, der mir (fast ;-) ) keine Antworten auf meine wirklich zahlreichen Fragen schuldig blieb und journalistisches Geschick bei den Ausgaben der Züricher Allgemein bewies. Ein weiteres Highlight sind die tollen Mailkontakte zu den meisten Mitspielern zu nennen. Hier auch ein Lowlight: nicht jeder hat den Diplomatie-Bereich ernst genommen, was mich bei einem Spiel namens Diplomacy besonders verwunderte. Es hat Mitspieler gegeben, die weitestgehend oder sogar komplett geschwiegen haben, teils von Anfang an!

Das habe ich für mich als Vorteil gewertet, denn mit solchen Mitspielern wollte und konnte ich mich niemals verbünden, was die Gesamtstrategie erleichterte.

Das zweite und letzte Lowlight sind die Ausstiege von gleich drei Mitspielern während der Partie gewesen. Das war schon ein wenig frustrierend und hat vor allem im englischen Fall zu einem kompletten Strategiewechsel geführt.

Zum Spielverlauf: Am Anfang sah es so aus, als ob ich von England und Deutschland schnell gegrillt werden würde. Zum Glück wurde der deutsche Mitspieler ausgetauscht und der Kontakt zum Nachfolger Rolf erwies sich als gewinnbringend. Mit kräftiger Sorge über seine stetig zunehmende Stärke und seine clever-unauffällige Strategie konnte ich mich nun auch dank des guten Kontakts zu Sascha aus Italien auf England konzentrieren und war auf einem guten Wege, den Gegner zu packen.

Dann wurde auch dort der Herrscher ausgewechselt. Timo nutzte die Gelegenheit und brachte nach heftiger Überzeugungsarbeit die richtigen Argumente, sodass ich mein Augenmerk nun mit ihm gemeinsam auf die Ursache meines Bauchgrimmens, nämlich Deutschland richten konnte.
Ich hatte nämlich die Wahl zwischen England, welches mir im weiteren Verlauf nicht unbedingt in die Quere kommen musste und Deutschland, mit dem es zwangsläufig nach Erledigung Englands mangels weiterer Gegner zu einem Konflikt gekommen wäre. Dann wäre Rolf aber eventuell bereits zu stark für mich alleine gewesen und ich hatte arge Zweifel, einen geeigneten Verbündeten für so einen Kampf zu finden.

Nach Erledigung Deutschlands hatte ich die Strategie verfolgt, den Türken anzugreifen. Russland wurde bereits von England attackiert und meinen treuen italienischen Nichtangriffspakt-Mitspieler wollte ich nicht stabben. Bereits nach dem ersten Zug des türkischen Überraschungscoups gegen Italien war mir klar, dass Sascha auf verlorenem Posten stand und der Balkan und der dann türkische italienische Stiefel die Chance für weitere Zugewinne darstellen würde.

Dann erreichte mich die Idee des 4er Draws mit Russland. Aufgrund der Schwäche der russischen Position und Benji`s geschickten Züge gegen Italien, sowie Timos guten Erfolgen gegen Russland fand ich dann die Idee eines 3er Draw-Angebots einfach mehr sexy. Vor allem im Vergleich zu einem sehr ungewissen Angriff auf Benji mit der Gefahr, dass Timo dann die Seiten wechseln könnte, um meinen Erfolg zu verhindern. Die Chance eines Solo-Sieges habe ich als zu gering eingestuft, um dieses Risiko einzugehen.

Auf jeden Fall hat`s mächtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir uns mal wieder auf einem anderen Spielbrett mit dann neu gemischten Karten wieder treffen.

Schöne Grüße aus Düsseldorf
Mirko

29.05.2013, 14:28 Uhr, Verfasser: Frankreich



44 | EOGSo, dann will ich die Gelegenheit mal nutzen.

Ich persönlich fand es wirklich ein super Spiel. Vor allem wenn eines meiner Hasardstückchen funktioniert hatte, habe ich mich diebisch gefreut. Auch ein Kompliment an euch andere- die Emails waren auch unter Zorn immer höflich :)

Der Verlauf aus meiner Sicht: Ursprünglich, vor laaaanger Zeit, hatten Christian und ich ja einen Steamroller geplant. Italien vorerst für den Dreierpakt dazu, um Österreich rauszunehmen, und Max schwieg auch noch. Karten bestens verteilt.

Wie man jetzt sieht funktionierte es dann leider nicht ganz so. Einerseits müssen sich da der Zar und ich an der Nase nehmen. Vor lauter Vorsicht, euch anderen es nicht merken zu lassen, gingen wir viel zu zögerlich vor. Und als dann der neue Österreicher mit dem Deutschen gemeinsame Sache machte, wurde es noch schwieriger.

@Sascha: Jetzt kann ich dir gerne recht geben. „Das bessere Angebot“ war natürlich Blödsinn, und ich schäme mich für die Schwäche dieser Ausrede. ;) Aber du standest in der deutlich besseren Position als der Russe. Es war einfacher, mit ihm dich aus dem Spiel zu nehmen, und dabei vorne zu bleiben, als umgekehrt. Ich hoffe du nimmst mir das nicht mehr übel^^

Zwei Stellen gab es, als ich nervös wurde: Der kleine Fehler von Matthes als ich Sascha gestabbt hatte (meine Nerven Oo ;) ) und kurz danach. Damals hätten mich Christian und Sascha gemeinsam kurzerhand zerlegen können. Aber hey- das ist Diplomacy ☺

Zum Schluss ein Kompliment an Matthes: Du hast das Spiel, soweit ich mitbekommen habe, wirklich super geführt. Und die Zeitverschiebung hat entscheidende Vorteile: Zug abgeben- schlafen- Auswertung lesen. Nicht Zug abgeben- Nägel kauen- Auswertung lesen ;)

Glg und ich freu mich euch wieder bei einem Spiel zu sehen

Benji

27.05.2013, 14:25 Uhr, Verfasser: Osmanisches Reich



43 | F1909Servus zusammen,

Die Zuege aus Russland sind eingetroffen. Die Regelfrage konnte beantwortet werden. Ein 3er Draw wurde nicht vereinbart. Diesbezueglich muesste ich eine eMail von allen erhalten, dass sie dem 3er Draw zustimmen. Entsprechend kann ein Draw nicht vereinbart werden, wenn einer der Spieler sein Zustimmung nicht gibt.

Der naechste ZAT ist der 22.Mai. Ich werde an dem Tag nicht an meinem Arbeitsplatz sein sondern in Chennai. Es kann sein, dass sich die Auswertung entsprechend ein wenig verzoegert.

Ansonsten bleibt in der Partie alles beim alten. England kommt aus dem Norden weiter nach Sueden, Frankreich von Westen nach Osten, die italienische Regierung verlegt das Machtzentrum von Rom nach Venedig und das russsiche Kernland wird verdichtet auf den Balkan und Suedrussland, umrundet von der Tuerkei und England.

Viel Spass bei der naechsten Runde.

Schoene Gruesse
Matthes

16.05.2013, 11:02 Uhr



42 | 1909/FLiebe Gemeinde,
ich habe soeben noch eine Regelfrage an den SL gestellt, die ich gerne abwarten will.

Zudem bin ich informiert worden, dass ein 3er Draw vereinbart war und bin deshalb überrascht, dass ich überhaupt noch einen Zug abgeben muss.

lg
Christian

16.05.2013, 09:18 Uhr, Verfasser: Russisches Reich

Suche nach Stichworten in allen Artikeln der Partie 1287:    

[ << ] [ < ] - [ 46-42 ] [ 41-37 ] [ 36-32 ] [ 31-27 ] [ 26-22 ] [ 21-17 ] [ 16-12 ] [ 11-7 ] [ 6-2 ] [ 1 ] - [ > ] [ >> ]

Für neue Kommentare bitte einloggen (links unten im Menü) und dort unter 'Artikel schreiben' !

Diplomacy by Chr. Lankenau 01/2008-05/2018 | Datenschutzerklaerung - Impressum