1363 - Standard B-Partie

Nächster ZAT F1907:Sonntag, den 28.10.2018, 21:00 Uhr
vorausichtlich folgender ZAT:Sonntag, den 04.11.2018, 21:00 Uhr
Spielleitung: David Seppi
 
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14 | F1902Wer auch immer sich erlaubt hat, in meinem Namen Depeschen an alle europäischen Gazetten zu versenden - ich war es nicht.

Ich verkünde hiermit offiziell, dass das russische Zarenreich dieses Vorgehen missbilligt und weise alle europäischen Pressehäuser - und natürlich auch alle großartigen europäischen Nationen - an, sämtliche Depeschen auf die Echtheit des offiziellen russischen Zaren-Siegels zu prüfen.

Selbstverständlich stehe ich in engem Kontakt mit meinen hochgeschätzten, verehrten und treuen Verbündeten, die dieses falsche Spiel sicher sofort durchschaut haben.

Auf eine glorreiche Zukunft Europas und ein enges Miteinander unserer großartigen Nationen.

Zar Timo I.

10.07.2018, 20:57 Uhr, Verfasser: Russisches Reich, geä. 10.07.2018, 20:58 Uhr
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13 | F 1902Der russische Thronrat hat sich entschieden, sämtliche Gazetten Europas
anzuschreiben und zu bitten, folgende Erklärung des Zaren abzudrucken:

"Ob der Ereignisse im Herbst letzten Jahres sind wir erschrocken
hinsichtlich der neuen Zustände in Europa. Gebeutelt durch diese
Geschehnisse suchte unser heiß geliebtes und friedliches Land die
Meinung von Europas Herrschern bzw. den Staatsoberhäuptern, die die
Vorhersehung auserkoren hat, weiterhin mit den Zügeln eines regierbaren
Staates ausgestattet zu sein.
Betrüblicherweise mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass bis zum heutigen
Tage nicht eine ernstzunehmende Depesche den Zarenhof erreichte. Wir
warten weiterhin auf Antworten, die es uns erlauben, in dieser
kritischen Zeit aktiv in die Politik der europäischen Irrungen und
Wirrungen einzugreifen.

Ob dies bis zum nahenden Frühjahr '02 der Fall sein wird, ist fraglich
und sei damit dahingestellt.

10.07.2018, 19:17 Uhr



12 | F 1902König Michael ist abgetreten- Oder doch nicht?

König Michael der Bemittleidenswerte wurde in Berlin gesehen. Zuverlässige Korrespondenten unsere ZAT haben ihn am Hauptbahnhof gesehen.
Blaß, bleich, abgemagert. So sah man ihn zuletzt, als er mit seinem Einhandsegelschiff sich auf den Azoren verirrt hat und Matrosen der Französischen Kriegsmarine ihn haben retten müssen.
Doch was treibt der König in Berlin? Ist er schon abgetreten? Oder verhandelt er persönlich mit den Despoten dieser Welt hinter verschlossenen Gardinen. Da wundert es nicht, dass auch Sultan Yusuf nun seit Tagen verschwunden ist und sich trotz mannigfacher Aufrufe nicht mehr meldet?
Es bleibt zu hoffen, dass die deutsche Regierung stark bleibt und den Despoten von der Insel wieder in die kalte Nordsee zurückwirft. Dafür will Frankreich auch das eine oder andere Opfer bringen und so maches Geheimnis verraten...zum Beispiel das Geheimnis guten belgischen Frittenfetts...

Wir bleiben dran. Wir berichten. Wir sind dabei!

10.07.2018, 18:54 Uhr



11 | F 1902England bejubelt seinen König. Tagelang jubeln die Briten Ihrem Herrscher zu, der es wie kein anderer versteht seinem Volk zuzuhören und seine Bedürfnisse zu verstehen. Der König selbst verweilt zurzeit im Buckingham Palace und lässt sich nur selten am Fenster blicken. Berichte aus dem Palast zeichnen ein Bild des Königs, der ruhe und rastlos an Plänen feilt und mit allen Mitteln versucht Gewalt auf dem Schlachtfeld zu verhindern.
Bei einem Bankett mit Mitgliedern verschiedener anderer Königshäuser Europas wurden letzte Details beschlossen und bis zu Letzt geheim gehalten. Nur so ließ es sich einmal mehr verhindern, dass britische Soldaten für das Vaterland ihre Leben aufs Spiel setzen mussten, auch wenn sie es ohne Frage jederzeit tun würden.
Der König wird bereits hinter vorgehaltener Hand "der Gerechte" genannt obwohl auch schon bekannt ist, dass erst die Geschichtsbücher ihm einen solchen Zusatz bescheren können, trifft es doch genau den Zahn der Zeit.
Jetzt gilt es weiter zu planen und weiter dem entgegen zu streben, dass Frankreich und Russland die alten Grenzen einhalten und sich ein Beispiel am friedlichen England nehmen. Russland sieht nun seine Felle wegschwimmen, bittet und bettelt und versucht das britische Empire zu diffamieren. Frankreich sollte gewarnt sein.
Deutschland sollte nun die Gelegenheit nutzen seine Differenzen mit England beizulegen und sich darauf besinnen eine große gemeinsame Zukunft zu schaffen!

10.07.2018, 18:31 Uhr



10 | F1902Erneut Aufstände im englischen Königreich

Bereits zum vierten Mal in diesem Monat sind tausende Briten auf die Straße gegangen, um gegen die Politik ihres Königs zu demonstrieren. "Die Menschen haben Angst um ihre Zukunft", sagt Stephen Coldings, einer der Demonstrationsführer. Hintergrund des Aufruhrs ist die desolate englische Verteidigungslinie. Denn während die gesamte englische Armee gerade Norwegen besetzt hält und ein Großteil der königlichen Flotten einen aussichtslosen Angriff auf Russland vorbereitet, ist nur eine gerade erst in Dienst gestellte Flotte mit schlechter personeller Besetzung noch in London stationiert, um die hinteren Linien abzusichern.

Zu wenig - sagt auch der britische Flottenadmiral Max H. Wellington und blickt mit Sorge über den englischen Kanal, wo das benachbarte Frankreich bereits seine Schiffe nach Norden ausgerichtet hat. "In Krisenzeiten wie diesen gewinnt der mit den meisten Ressourcen", betont Wellington. "Und wenn wir unsere gut bestückten Versorgungszentren nicht ausreichend sichern, dann versorgen Sie bald jemand anderen. Wir können nicht Skandinavien besetzen, einen Krieg gegen Russland forcieren und gleichzeitig Frankreich und Deutschland im Nacken haben. Wir mögen die großartigste Seemacht der Welt sein, aber wir sind nicht unbesiegbar", gibt Wellington zu bedenken. "Wenn wir nicht umgehend unsere Truppen sammeln und uns neu fokussieren, stehen spätestens in einem Jahr französische Truppen vor unseren Küsten", sagt er und verweist auf die schnellen englischen Flotten, noch vor den Franzosen wieder britische Küsten erreichen könnten.

Noch nie hat man Großbritannien so gespalten erlebt. Immer mehr Bürger und inzwischen auch viele hochrangige Offiziere zweifeln am aggressiven politischen und militärischen Kurs des jungen Königs. Wird er das Volk noch einen können und auf seine militärischen Berater hören, oder geht König Michael IV. als der König in die englische Geschichte ein, der alles wagte und alles verlor?

10.07.2018, 10:59 Uhr

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