1363 - Standard B-Partie - beendet !

Partie beendet am 22. Oktober 2028, Draw zwischen A, D, I und R
Spielleitung: David Seppi
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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12 | F 1902König Michael ist abgetreten- Oder doch nicht?

König Michael der Bemittleidenswerte wurde in Berlin gesehen. Zuverlässige Korrespondenten unsere ZAT haben ihn am Hauptbahnhof gesehen.
Blaß, bleich, abgemagert. So sah man ihn zuletzt, als er mit seinem Einhandsegelschiff sich auf den Azoren verirrt hat und Matrosen der Französischen Kriegsmarine ihn haben retten müssen.
Doch was treibt der König in Berlin? Ist er schon abgetreten? Oder verhandelt er persönlich mit den Despoten dieser Welt hinter verschlossenen Gardinen. Da wundert es nicht, dass auch Sultan Yusuf nun seit Tagen verschwunden ist und sich trotz mannigfacher Aufrufe nicht mehr meldet?
Es bleibt zu hoffen, dass die deutsche Regierung stark bleibt und den Despoten von der Insel wieder in die kalte Nordsee zurückwirft. Dafür will Frankreich auch das eine oder andere Opfer bringen und so maches Geheimnis verraten...zum Beispiel das Geheimnis guten belgischen Frittenfetts...

Wir bleiben dran. Wir berichten. Wir sind dabei!

10.07.2018, 18:54 Uhr
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11 | F 1902England bejubelt seinen König. Tagelang jubeln die Briten Ihrem Herrscher zu, der es wie kein anderer versteht seinem Volk zuzuhören und seine Bedürfnisse zu verstehen. Der König selbst verweilt zurzeit im Buckingham Palace und lässt sich nur selten am Fenster blicken. Berichte aus dem Palast zeichnen ein Bild des Königs, der ruhe und rastlos an Plänen feilt und mit allen Mitteln versucht Gewalt auf dem Schlachtfeld zu verhindern.
Bei einem Bankett mit Mitgliedern verschiedener anderer Königshäuser Europas wurden letzte Details beschlossen und bis zu Letzt geheim gehalten. Nur so ließ es sich einmal mehr verhindern, dass britische Soldaten für das Vaterland ihre Leben aufs Spiel setzen mussten, auch wenn sie es ohne Frage jederzeit tun würden.
Der König wird bereits hinter vorgehaltener Hand "der Gerechte" genannt obwohl auch schon bekannt ist, dass erst die Geschichtsbücher ihm einen solchen Zusatz bescheren können, trifft es doch genau den Zahn der Zeit.
Jetzt gilt es weiter zu planen und weiter dem entgegen zu streben, dass Frankreich und Russland die alten Grenzen einhalten und sich ein Beispiel am friedlichen England nehmen. Russland sieht nun seine Felle wegschwimmen, bittet und bettelt und versucht das britische Empire zu diffamieren. Frankreich sollte gewarnt sein.
Deutschland sollte nun die Gelegenheit nutzen seine Differenzen mit England beizulegen und sich darauf besinnen eine große gemeinsame Zukunft zu schaffen!

10.07.2018, 18:31 Uhr



10 | F1902Erneut Aufstände im englischen Königreich

Bereits zum vierten Mal in diesem Monat sind tausende Briten auf die Straße gegangen, um gegen die Politik ihres Königs zu demonstrieren. "Die Menschen haben Angst um ihre Zukunft", sagt Stephen Coldings, einer der Demonstrationsführer. Hintergrund des Aufruhrs ist die desolate englische Verteidigungslinie. Denn während die gesamte englische Armee gerade Norwegen besetzt hält und ein Großteil der königlichen Flotten einen aussichtslosen Angriff auf Russland vorbereitet, ist nur eine gerade erst in Dienst gestellte Flotte mit schlechter personeller Besetzung noch in London stationiert, um die hinteren Linien abzusichern.

Zu wenig - sagt auch der britische Flottenadmiral Max H. Wellington und blickt mit Sorge über den englischen Kanal, wo das benachbarte Frankreich bereits seine Schiffe nach Norden ausgerichtet hat. "In Krisenzeiten wie diesen gewinnt der mit den meisten Ressourcen", betont Wellington. "Und wenn wir unsere gut bestückten Versorgungszentren nicht ausreichend sichern, dann versorgen Sie bald jemand anderen. Wir können nicht Skandinavien besetzen, einen Krieg gegen Russland forcieren und gleichzeitig Frankreich und Deutschland im Nacken haben. Wir mögen die großartigste Seemacht der Welt sein, aber wir sind nicht unbesiegbar", gibt Wellington zu bedenken. "Wenn wir nicht umgehend unsere Truppen sammeln und uns neu fokussieren, stehen spätestens in einem Jahr französische Truppen vor unseren Küsten", sagt er und verweist auf die schnellen englischen Flotten, noch vor den Franzosen wieder britische Küsten erreichen könnten.

Noch nie hat man Großbritannien so gespalten erlebt. Immer mehr Bürger und inzwischen auch viele hochrangige Offiziere zweifeln am aggressiven politischen und militärischen Kurs des jungen Königs. Wird er das Volk noch einen können und auf seine militärischen Berater hören, oder geht König Michael IV. als der König in die englische Geschichte ein, der alles wagte und alles verlor?

10.07.2018, 10:59 Uhr



9 | H 1901Eriwan im Herbst des Jahres 1901
Spielt Armenien das Zünglein an der Waage? Es ist seit langem bekannt, dass das Osmanische Reich am östlichen Rande unseres Kontinents mit seiner agressiven Vorgehensweise der Unterdrückung seiner Nachbarn nicht gerade auf Verständnis stößt- sowohl bei den Einheimischen selber aber auch bei den freien Ländern unseres Kontinents. Nun aber scheint es, dass nicht nur das Bulgarische Volk sich kurzfristig von den Fesseln der osmanischen Unterdrückung befreien wird, nein auch das armenische Volk bereitet einen Aufstand vor...Völker, hört Ihr die Signale? Wann wird der russische Bär dem Schlachten in Armenien ein Ende machen und die Aufständichen unterstützen...natürlich erst einmal mit Nahrungsmitteln, frischem Wasser, Decken und Zelten für die kalten Nächte? Es darf nicht sein, dass die armen, kranken und ausgemergelten Armenier sich in kleinen Nussschalen auf dem Weg über das Schwarze Meer machen, um den sicheren Hafen auf der Krim anzufahren und dort um Schutz ersuchen.

WIR alle müssen aus humnitären Gründen dem Armenischen Volk helfen. Das ZAT nimmt aus diesem Grund gerne Spendengelder entgegen. Die Bankverbindungen können gerne in der Redaktion erfragt werden.

09.07.2018, 12:33 Uhr



8 | H1901In den nördlichen Meerregionen Europas spitzt sich die Lage zu. Noch während die russischen Armeen mit Hilfe von Österreich-Ungarn und Osmanien das unterdrückte rumänische Volk von seinen Peinigern befreite und eine neue provisorische Regierung unter russischer Kontrolle etablierte, wurden englische Flotten beobachtet, die in die hoheitlich russischen Gewässer der Barentssee einfuhren. Was den englischen Monarchen Michael IV. zu einem solch provokanten Manöver bewogen haben mag, darüber rätseln derzeit Politikwissenschaftler in ganz Europa. Eine Stabilisierung der politischen Lage in Europa rückt damit in weite Ferne.

An Ironie gewinnt die Situation sogar noch dadurch, dass der englische König erst vor wenigen Monaten die europäischen Nachbarnationen eindringlich davor gewarnt hatte, die hoheitlich englischen Gewässer rund um den britischen Kontinent zu befahren. Wie es scheint, forciert der noch junge englische König einen Krieg gegen das zahlenmäßig weit überlegene russische Militär. Wie dem Zürcher Tageblatt aus internen russischen Kreisen zugetragen wurde, sind bereits Depeschen in die mit Russland eng befreundeten Nationen Deutschland und Frankreich unterwegs, um diesem Wahnsinn ein schnelles Ende zu setzen. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der russische Zar Timo I. ein hohes Kopfgeld ausgesetzt haben, für jede Nation, die bei der schnellen Niederschlagung dieses Seegefechts zu Hilfe eilt.

09.07.2018, 11:33 Uhr

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