1365 - Standard C-Partie

Nächster ZAT F1911:Donnerstag, den 21.03.2019, 21:00 Uhr
vorausichtlich folgender ZAT:Donnerstag, den 28.03.2019, 21:00 Uhr
Spielleitung: Frank Windau
 
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Zürcher Allgemeine Tageblatt
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51 | Auf Anfragen eines treuen Untertans gibt das Presseamt der obersten revolutionären Heeresleitung bekannt:

"Die Aufbaupläne der Armee liegen frei zugänglich im Foyer aus.
Dort einfach nachlesen."

04.01.2019, 01:20 Uhr
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50 | Verehrter König Joshua,

Welche Truppen werden Sie auflösen?

Ein treuer Untertan
der Allianz

04.01.2019, 01:14 Uhr



49 | Schlagzeilen des Tages!

Winterkrieg in Finnland!
Russland zieht Kräfte im Norden zusammen.
Sankt Petersburg wird Frontstadt und zur Festung erklärt!

Einmarsch der deutschen Marinetruppen in Norwegen!
Landung bei Narvik.
Schwedische Garnison hält die Stellungen.

München durch italienische Truppen befreit!
Ruhrgebiet weiterhin von Frankreich besetzt!

Truppen des osmanischen Reichs nach Galizien auf ehemaliges K&K Gebiet vorgedrungen!

04.01.2019, 00:34 Uhr



48 | F1907Frohes neues Jahr, Diplomaten!

Die Auswertung ist online!

Weiter geht es nächste Woche.

Noch eine kleine Regelinformation für alle:
Nachträgliche Zugänderungen bedürfen einer VOLLSTÄNDIGEN neuen Abgabemail.

vg
Frank

03.01.2019, 22:56 Uhr



47 | TAGESBEFEHL
An meine Soldaten!

Ihr seid wie ich Untertanen unseres grossartigen Zaren, und gemeinsam führen wir in tiefster Ergebenheit den Kampf gegen Feinde von Europa. Zum Weihnachtsfest in Europa nun meine Gedanken an Euch alle!

Wir haben in der vergangenen Zeit Grossartiges geleistet, und ich danke Euch dafür!

Wir kämpfen in einer Zeit, die grossen Veränderungen unterworfen ist. Unser Heimatland wird angegriffen.

Gestern war es Sevastopol, das von dem gierigen Sultan mit seinen stummen Kriegern besetzt worden ist, heute ist es die Ukraine, die er sich einverleiben will! Ist es morgen unser geliebtes Moskau?

Im Nordwesten hatten wir Skandinavien nahezu befreit, doch dann besann es sich der Deutsche Kaiser anders und nahm Norwegen ein, wir waren zur Auflösung gezwungen. Schweden ist ebenfalls seine Eroberung, und das alles vor dem Hintergrund, dass er München preisgegeben hat und Böhmen inzwischen auch. Schlesien wird ebenfalls verloren sein, was für eine absurde und blutspeiende Politik! Und vor allem – mit welcher Perspektive?

Frankreich hat ebenfalls Glaubwürdigkeitsprobleme. Die Truppen auf der Insel komplett von der Versorgung abgeschnitten und ohne Zielführung, den geliebten Hafen Marseille, dessen Namen doch die Nationalhymne bildet, verloren! Welche Schande! Weiter auch München, das zwar nur eine Eroberung oder – politisch - Leihnahme war, aber doch bedeutsam ist, denn nun ist Frankreich quasi offen, wie Polen, das wir jedoch gerettet haben.

Von Italien wissen wir, dass es einmal mit dem Römischen Reich halb Europa erobert hatte. Dies ist heute wieder so. Nordafrika, Spanien, Teile von Frankreich, Teile von Deutschland, den Balkan und sogar einen Teil von Osmanien – Smyrna – sind italienische Errungenschaften.

Und ein Blick in die Geschichte zeigt aber auch: – bei allen imperialistischen Akten – wo die Römer andere Völker unterjochten, brachten sie Kultur und Recht und Niveau. Wo einst Höhlenvölker mit Jägern hausten und sich lieber die Köpfe einschlugen als Recht anzuwenden, zog eine Rechtskultur ein, die die Vandalen erlösten von Epos und Saga und Zaubertrank und stattdessen für Recht und Gesetz sorgten.

Heute stehen wir wieder vor einer solchen kulturellen Zäsur! Wo die Truppenführer versagen und deren Staatslenker in die falsche Richtung oder gar im Kreis laufen, da kann Josh mit Recht als der strategisch Bessere die im Stich gelassenen Länder für sich gewinnen und mit seiner Kultur befruchten.

Unsere Diplomatie, deren Verbesserungsbedürftigkeit ich hier nicht in Rede stelle, hatte es ebenfalls bislang nicht vermocht, Vereinbarungen zu erzielen, die sowohl den betroffenen Ländern wie auch uns Vorteile gebracht hätten, nach denen aber wir uns alle – auch die Betroffenen – sehnen.

Von den Betroffenen als von begossenen Pudeln zu reden trifft das Bild wohl ganz gut. Begossen, weil sich alle genannten verzockt haben in ihren egoistischen und auch scheinfreundschaftlichen Beziehungen. Die Abbildung der aktuellen Karte läßt keinen anderen Schluss zu. Wer es anders sieht, möge vortreten und es darlegen! Doch die Regel sagt: man bekommt nur, was man gibt, so ist es im Leben!

So ist der Zar geneigt, unser aller Kraft in die Gunst von Josh zu stellen, auf dass er Europa zu einem Friedensvolk unter seiner Führung einen möge. Natürlich wird er das auch mit den Osmanen tun, damit sie zu Europa zählen, was wir hoffen. Etwas Anderes ist für uns nicht vorstellbar!

Wir werden also, wenn keine anderen diplomatischen Signale bei uns eintreffen, unsere Kräfte so einsetzen, dass sie den Osmanen und den Deutschen trotzen. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass in Europa nicht weiter die nationale Willkür, sondern ein Frieden nach römischer Art herrscht, ein solcher, der in der Geschichte über viele Jahrhunderte seine Früchte getragen hat.

Josh hat inständig und mehrfach gebeten, in Warschau vorübergehend Quartier zu nehmen. Wir kennen diese Art von Inanspruchnahme von Gastfreundschaft. Ist sie jemals irgendwo gedankt oder gar ausgeglichen worden? Nun, selbst wenn dem nicht so sein sollte – wir Russen sind nicht nur ein leidenschaftliches und tiefbeseeltes Volk, sondern bei uns zählt Gastfreundschaft zu den Maximen unseres geselligen Daseins! Es sind also Massnahmen zu erarbeiten, die es gestatten, dem Josh und seinen Truppen Quartier und Raum bereitzustellen.

Es ist völlig klar, dass wir ebenfalls ein Vabanque-Spiel eingehen. Doch haben wir erstens keine andere Wahl und zweitens die Geschichte auf unserer Seite – meines Wissens ist es bisher niemandem gelungen, das russische Volk zu unterjochen, zuletzt war es Napoleon, der sich an unserem rauhen Klima, aber auch an unserer zähen Verteidigungsbereitschaft seine Zähne ausbiss.

Nun gewähre ich Euch den wohlverdienten Urlaub bis in das Neue Jahr! Ich wünsche Euch und Euren Familien Gesundheit und besinnliche Tage.

Den Kollegen in Europa gelten ebenfalls meine Wünsche. Möget Ihr alles erobern oder erobern lassen. Doch niemals die Kommunikation!

Euer Marschall

26.12.2018, 13:48 Uhr, Verfasser: Russisches Reich

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