1365 - Standard C-Partie - beendet !

Partie beendet am 04.04.2019,
Spielleitung: Frank Windau
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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48 | F1907Frohes neues Jahr, Diplomaten!

Die Auswertung ist online!

Weiter geht es nächste Woche.

Noch eine kleine Regelinformation für alle:
Nachträgliche Zugänderungen bedürfen einer VOLLSTÄNDIGEN neuen Abgabemail.

vg
Frank

03.01.2019, 22:56 Uhr
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47 | TAGESBEFEHL
An meine Soldaten!

Ihr seid wie ich Untertanen unseres grossartigen Zaren, und gemeinsam führen wir in tiefster Ergebenheit den Kampf gegen Feinde von Europa. Zum Weihnachtsfest in Europa nun meine Gedanken an Euch alle!

Wir haben in der vergangenen Zeit Grossartiges geleistet, und ich danke Euch dafür!

Wir kämpfen in einer Zeit, die grossen Veränderungen unterworfen ist. Unser Heimatland wird angegriffen.

Gestern war es Sevastopol, das von dem gierigen Sultan mit seinen stummen Kriegern besetzt worden ist, heute ist es die Ukraine, die er sich einverleiben will! Ist es morgen unser geliebtes Moskau?

Im Nordwesten hatten wir Skandinavien nahezu befreit, doch dann besann es sich der Deutsche Kaiser anders und nahm Norwegen ein, wir waren zur Auflösung gezwungen. Schweden ist ebenfalls seine Eroberung, und das alles vor dem Hintergrund, dass er München preisgegeben hat und Böhmen inzwischen auch. Schlesien wird ebenfalls verloren sein, was für eine absurde und blutspeiende Politik! Und vor allem – mit welcher Perspektive?

Frankreich hat ebenfalls Glaubwürdigkeitsprobleme. Die Truppen auf der Insel komplett von der Versorgung abgeschnitten und ohne Zielführung, den geliebten Hafen Marseille, dessen Namen doch die Nationalhymne bildet, verloren! Welche Schande! Weiter auch München, das zwar nur eine Eroberung oder – politisch - Leihnahme war, aber doch bedeutsam ist, denn nun ist Frankreich quasi offen, wie Polen, das wir jedoch gerettet haben.

Von Italien wissen wir, dass es einmal mit dem Römischen Reich halb Europa erobert hatte. Dies ist heute wieder so. Nordafrika, Spanien, Teile von Frankreich, Teile von Deutschland, den Balkan und sogar einen Teil von Osmanien – Smyrna – sind italienische Errungenschaften.

Und ein Blick in die Geschichte zeigt aber auch: – bei allen imperialistischen Akten – wo die Römer andere Völker unterjochten, brachten sie Kultur und Recht und Niveau. Wo einst Höhlenvölker mit Jägern hausten und sich lieber die Köpfe einschlugen als Recht anzuwenden, zog eine Rechtskultur ein, die die Vandalen erlösten von Epos und Saga und Zaubertrank und stattdessen für Recht und Gesetz sorgten.

Heute stehen wir wieder vor einer solchen kulturellen Zäsur! Wo die Truppenführer versagen und deren Staatslenker in die falsche Richtung oder gar im Kreis laufen, da kann Josh mit Recht als der strategisch Bessere die im Stich gelassenen Länder für sich gewinnen und mit seiner Kultur befruchten.

Unsere Diplomatie, deren Verbesserungsbedürftigkeit ich hier nicht in Rede stelle, hatte es ebenfalls bislang nicht vermocht, Vereinbarungen zu erzielen, die sowohl den betroffenen Ländern wie auch uns Vorteile gebracht hätten, nach denen aber wir uns alle – auch die Betroffenen – sehnen.

Von den Betroffenen als von begossenen Pudeln zu reden trifft das Bild wohl ganz gut. Begossen, weil sich alle genannten verzockt haben in ihren egoistischen und auch scheinfreundschaftlichen Beziehungen. Die Abbildung der aktuellen Karte läßt keinen anderen Schluss zu. Wer es anders sieht, möge vortreten und es darlegen! Doch die Regel sagt: man bekommt nur, was man gibt, so ist es im Leben!

So ist der Zar geneigt, unser aller Kraft in die Gunst von Josh zu stellen, auf dass er Europa zu einem Friedensvolk unter seiner Führung einen möge. Natürlich wird er das auch mit den Osmanen tun, damit sie zu Europa zählen, was wir hoffen. Etwas Anderes ist für uns nicht vorstellbar!

Wir werden also, wenn keine anderen diplomatischen Signale bei uns eintreffen, unsere Kräfte so einsetzen, dass sie den Osmanen und den Deutschen trotzen. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass in Europa nicht weiter die nationale Willkür, sondern ein Frieden nach römischer Art herrscht, ein solcher, der in der Geschichte über viele Jahrhunderte seine Früchte getragen hat.

Josh hat inständig und mehrfach gebeten, in Warschau vorübergehend Quartier zu nehmen. Wir kennen diese Art von Inanspruchnahme von Gastfreundschaft. Ist sie jemals irgendwo gedankt oder gar ausgeglichen worden? Nun, selbst wenn dem nicht so sein sollte – wir Russen sind nicht nur ein leidenschaftliches und tiefbeseeltes Volk, sondern bei uns zählt Gastfreundschaft zu den Maximen unseres geselligen Daseins! Es sind also Massnahmen zu erarbeiten, die es gestatten, dem Josh und seinen Truppen Quartier und Raum bereitzustellen.

Es ist völlig klar, dass wir ebenfalls ein Vabanque-Spiel eingehen. Doch haben wir erstens keine andere Wahl und zweitens die Geschichte auf unserer Seite – meines Wissens ist es bisher niemandem gelungen, das russische Volk zu unterjochen, zuletzt war es Napoleon, der sich an unserem rauhen Klima, aber auch an unserer zähen Verteidigungsbereitschaft seine Zähne ausbiss.

Nun gewähre ich Euch den wohlverdienten Urlaub bis in das Neue Jahr! Ich wünsche Euch und Euren Familien Gesundheit und besinnliche Tage.

Den Kollegen in Europa gelten ebenfalls meine Wünsche. Möget Ihr alles erobern oder erobern lassen. Doch niemals die Kommunikation!

Euer Marschall

26.12.2018, 13:48 Uhr, Verfasser: Russisches Reich



46 | 1906Ho ho ho!


Ich wünsche allen zusammen eine fröhliche Weihnachtszeit, besinnliche Feiertage und alles Gute!
Best wishes!
Josh

22.12.2018, 18:37 Uhr, Verfasser: Italien



45 | H1906Sooo, die Vorweihnachtsauswertung ist online!

Die großen Überraschungen sind ausgeblieben.

Da sich niemand gewehrt hat, geht es zwischen den Tagen weiter!

21.12.2018, 22:00 Uhr



44 | Ein Leserbrief im St. Gallener Tageblatt, den ich Euch gerne geben möchte:

Ein Aufruf für ein befreites Europa!

Die Ersatztruppen des russischen Zaren schlagen sich, allen Revolutionären zum Trotz, tapfer und einsichtig. "Wer haben den Zugang zu den Herzen der kalten Krieger nicht gefunden", sagte Marschall Suvorov, ein Nachkomme des berühmten Alpenüberquerers, in einer Truppenansprache. "Nicht mit den zockenden Germanen, nicht mit den schwankenden Franzosen, und auch nicht mit dem Sultan, der den Süden opfert, um im Norden etwas zu bekommen. Unser Respekt gilt dem glorreichen Römer, der nach fast 2000jähriger Pause erneut ein Imperium aufbaut. Schaut Euch die Karte Europas an - von Nordafrika bis Bähmen ist er präsent. Auch sein Vorposten in Smy ist ein erster Pflock, nicht ein Flop. In dem Kuddelmuddel zwischen Selbsterfahrungsjunkies und unbescheidenen Missgönnern hegen unsere Soldaten grosse Sympathie für die Römer - frei nach dem Motto: Wenn schon unterjocht, dann doch bitte mit leichter mediterraner Küche und Spitzenweinen, gegenüber denen die Bordeaux-Weine doch eher schal wirken. Und wir sind zuversichtlich, dass mit dem Fall von München und der Befreiung des Saarlandes) und dem Burgund hoffentlich noch keine Ernüchterung eintritt. Lang Lebe King Joshua! Unsere Truppen werden, soweit sie nicht den hinterlistigen Angriffen zum Opfer fallen, den Römern den Weg frei machen."
Soweit die Befehlsausgabe, die man beobachten konnte. Doch ist es noch nicht zu spät, die Lager zu überdenken. Hierzu meine Anmerkungen als Reservist der ehemaligen K.u.K.Truppen:
1. Mun ist nicht zu halten- damit wäre der Weg frei nach Westen und die iberische Halbinsel.
2. Frankreich muss, um nicht zu bluten, nach Kiel ausweichen. Offiziell wird der Einmarsch in Mun wieder als Beratungsauftrag durchgewunken, was jedoch auffliegt.
3. Deutschland ist eingekeilt, das Volk will nicht statt München Oslo oder Stockholm! Doch was tun? Mit einem Status quo in Nordeuropa könnte Deutschland noch gerettet werden. Wird es nicht gerettet, so trauen wir dem Franzosen erst recht keinen Sieg mehr zu.
4. Der Sultan wird eines Tages erkennen, dass er eine fremde Politik betreibt, nicht eine eigene! Noch kann er das mit Schlägen auf Smy, und Ser vermeiden. Doch für Freiheit ist Voraussetzung der Mut, und den muss man erst einmal haben.
5.Sollte Mun nicht erobert werden, so wird klar, dass Josh mit Frankreich den gemeinsamen Sieg anstrebt. Dann wären alle anderen die betrogenen Betrüger.

Fazit: Es ist jetzt an der Zeit, eigene Motive zurückzustecken und die Vision eines befreiten Europa wiederzubeleben. Die Frage ist, ob ihr das wollt!
Gruss aus einem neutralen Land

14.12.2018, 11:13 Uhr

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