1365 - Standard C-Partie

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33 | Ein Gespenst geht um in Europa...

Revolution in Italien!
Revolution in Europa!
Weltrevolution!
Völker, hört die Signale!
Proletarier aller Länder vereinigt euch & schüttelt die Ketten der Bourgeoisie ab!

So sprach der revolutionäre Führer der Partito Comunista Italiano Genosse König A.D. "Caesar" Joshua auf dem revolutionären Staatskongress in Rom:

"Ich habe einen Traum! Einen Traum von einem vereinigten Europa!
Pax Romana! *Applaus der Menge*
Auch das kapitalistische Ausland wird das erkennen. Alle die Blind sind, werden sehen!
So der lächerliche Vorwurf des Imperialismus... *abfällige Handgeste* ...ist schlicht wahnwitzig.
Eine sozialistische, friedliebende Nation wie die unsere, kann per definitionem nicht Imperialistisch sein! *Tosender Beifall*
Und unseren unterdrückten Brüdern in Spanien rufe ich zu, harrt aus, Hilfe kommt! *Die Menge erhebt sich in fanatischen Jubel*
Das faschistische Franco Regime welches von den Franzosen protegiert wird muss beendet werden!
Die Genossen in Barcelona... *der Rest der Rede geht in tosendem Applaus unter*

Hasta la victoria siempre!

03.11.2018, 12:06 Uhr, Verfasser: Italien
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32 | Persönliche Stellungnahme von Marshall Pétain:

Meine Ruhestandversetzung habe ich nicht zu kritisieren, wenn unser die Erzeugnisse von Kühen, Schafen und Ziegen präferierender König das so will. Als ehemaliger Klosterschüler habe ich Disziplin gelernt und Religiösität geübt - für mich zählen nur Gott, die Grande Nation, Fromage und Vin rouge! Gehorsamkeit und Pflichterfüllung sind es, die uns führend auf der Welt gemacht haben.

Doch der eine ist ein Spezialist von Schimmelprodukten, der andere ist ein Meister in der Truppenführung. Den Wunsch des Königs, England zu erobern, München zu befrieden, gar bis Böhmen vorzudringen, haben wir mit Vorbehalten umgesetzt und stets auf die Zerrissenheit der Truppe hingewiesen. Meine Dozententätigkeit an der Kriegsakademie und der Hinweis, nicht nur mit Bajonetten Feinde aufzuspiessen, wurden nicht gehört, man hat mich bisweilen gar als Putain bezeichnet.

Aufgrund der grossen Entfernungen zwischen den Truppen ist eine Kommunikation nur schwer möglich. Die Militärgeschichte lehrt uns, was es für eine Nation bedeutet, wenn die Truppen nicht mehr erreichbar sind: ein nicht geringerer als mein Vorgänger, der ehrenwerte Marshall Grouchy, folgte vor 100 Jahre den Spuren Blüchers, den er nie erreichte, führte aber - das einzige, was er gelernt hatte - blind und ohne Hinterfragen seine Befehle aus und verfolgte und verfolgte Blücher, ohne zu merken, dass Blücher längst Waterloo erreicht hatte, wo unserer Nation aufgrund der Abwesenheit der eigenen Truppen eine beklagenswerte Niederlage bereitet wurde. Das war nicht die Schuld von Grouchy, aber Käsekunde hätte ihm auch nicht geholfen. Gott habe ihn selig. Mein Freund, der Nochösterreicher Stefan Zweig wird das in seinen "Sternstunden der Menschheit" in Kürze literarisch beschreiben, ein Vorabdruck liegt mir vor.

Nun steht die Nation vor einem ähnlichen Dilemma. Während unsere Truppen in Schottland und in Böhmen "kämpfen" und eine Depesche mit neuen Befehlen viel kostbare Zeit benötigt, hat unser König zur Erforschung neuer Käsesorten im Grossraum Paris und Burgund Armeetruppen "gebunden". Pétain wird vor der Wahl stehen zu entscheiden, wohin die Truppen nach Prüfung des Fettgehalts zu Hilfe eilen.
Deutschland hegt bereits Zweifel an unserer Beständigkeit, Bel und Mun drohen verlustig zu werden. Unsere Flotte ist nicht verfügbar und gegen die italienische Übermacht auch nicht gewappnet. Eine bedrohliche Situation.

Nun beende ich meine Stellungnahme mit den Worten:
Ich bin dankbar für mein Leben und schliesse mit den Worten: Stinkiger Käse bleibt stinkig, selbst wenn man ihn in Versaille serviert.

Marshall i.R. Pétain

03.11.2018, 09:48 Uhr, geä. 03.11.2018, 09:55 Uhr



31 | Es ist schwer, einen Präsidenten zu ertragen, der unsere 246 Käsesorten nicht kennt!

gez. Das französische Volk

02.11.2018, 22:38 Uhr



30 | "Es ist schwer, ein Volk zu regieren, das 246 Sorten Käse hat."
Charles de Gaulle

02.11.2018, 21:03 Uhr



29 | 1904 H"Allons-enfants de la patrie" - La France en guerre!

Der französische Präsident gibt bekannt, dass mit sofortiger Wirkung der bisherige Oberbefehlshaber der französischen Truppen, Marschall Pétain, durch den General de Gaulle ersetzt wird. "Pétain hat sich große Verdienste im Englandfeldzug erworben, es dabei aber versäumt, die Heimat zu schützen."

Italienischer Imperialismus
Angesichts der italienischen Wortbruchs und des völkerrechtswidrigen Einfalls in Marseille braucht es nach Ansicht des französischen Präsidenten eine "Koalition der Willigen" in Europa, womit er sich eines erst Jahrzehnte später geprägten Begriffs bediente. "Der Duce hat halb Europa und den Norden Afrikas mit Krieg überzogen, es gilt dringend, ihm Einhalt zu gebieten. Anscheinend hat er vor, ein neues Römisches Reich zu gründen - in Gallien wird er dabei auf mehr Widerstand stoßen als nur von dem wohlgekannten kleinen Dorfes in Nordfrankreich.

Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Russland
Der russische Zar versucht seit Längerem, die stabile, historisch gesehen eigentlich verfrühte und von Vertrauen geprägte französisch-deutsche Freundschaft zu sprengen. Da er, als ihm die Sinnlosigkeit dieser Versuche in einer Depesche deutlich kundgetan wurde, sich zu persönlichen Beleidigungen wider den Präsidenten herabließ, gibt es seitens der französischen Republik keine Gesprächsgrundlage mit dem Zarenreich mehr.

02.11.2018, 12:48 Uhr, Verfasser: Frankreich

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