1365 - Standard C-Partie - beendet !

Partie beendet am 04.04.2019,
Spielleitung: Frank Windau
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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44 | Ein Leserbrief im St. Gallener Tageblatt, den ich Euch gerne geben möchte:

Ein Aufruf für ein befreites Europa!

Die Ersatztruppen des russischen Zaren schlagen sich, allen Revolutionären zum Trotz, tapfer und einsichtig. "Wer haben den Zugang zu den Herzen der kalten Krieger nicht gefunden", sagte Marschall Suvorov, ein Nachkomme des berühmten Alpenüberquerers, in einer Truppenansprache. "Nicht mit den zockenden Germanen, nicht mit den schwankenden Franzosen, und auch nicht mit dem Sultan, der den Süden opfert, um im Norden etwas zu bekommen. Unser Respekt gilt dem glorreichen Römer, der nach fast 2000jähriger Pause erneut ein Imperium aufbaut. Schaut Euch die Karte Europas an - von Nordafrika bis Bähmen ist er präsent. Auch sein Vorposten in Smy ist ein erster Pflock, nicht ein Flop. In dem Kuddelmuddel zwischen Selbsterfahrungsjunkies und unbescheidenen Missgönnern hegen unsere Soldaten grosse Sympathie für die Römer - frei nach dem Motto: Wenn schon unterjocht, dann doch bitte mit leichter mediterraner Küche und Spitzenweinen, gegenüber denen die Bordeaux-Weine doch eher schal wirken. Und wir sind zuversichtlich, dass mit dem Fall von München und der Befreiung des Saarlandes) und dem Burgund hoffentlich noch keine Ernüchterung eintritt. Lang Lebe King Joshua! Unsere Truppen werden, soweit sie nicht den hinterlistigen Angriffen zum Opfer fallen, den Römern den Weg frei machen."
Soweit die Befehlsausgabe, die man beobachten konnte. Doch ist es noch nicht zu spät, die Lager zu überdenken. Hierzu meine Anmerkungen als Reservist der ehemaligen K.u.K.Truppen:
1. Mun ist nicht zu halten- damit wäre der Weg frei nach Westen und die iberische Halbinsel.
2. Frankreich muss, um nicht zu bluten, nach Kiel ausweichen. Offiziell wird der Einmarsch in Mun wieder als Beratungsauftrag durchgewunken, was jedoch auffliegt.
3. Deutschland ist eingekeilt, das Volk will nicht statt München Oslo oder Stockholm! Doch was tun? Mit einem Status quo in Nordeuropa könnte Deutschland noch gerettet werden. Wird es nicht gerettet, so trauen wir dem Franzosen erst recht keinen Sieg mehr zu.
4. Der Sultan wird eines Tages erkennen, dass er eine fremde Politik betreibt, nicht eine eigene! Noch kann er das mit Schlägen auf Smy, und Ser vermeiden. Doch für Freiheit ist Voraussetzung der Mut, und den muss man erst einmal haben.
5.Sollte Mun nicht erobert werden, so wird klar, dass Josh mit Frankreich den gemeinsamen Sieg anstrebt. Dann wären alle anderen die betrogenen Betrüger.

Fazit: Es ist jetzt an der Zeit, eigene Motive zurückzustecken und die Vision eines befreiten Europa wiederzubeleben. Die Frage ist, ob ihr das wollt!
Gruss aus einem neutralen Land

14.12.2018, 11:13 Uhr
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43 | F1906Die Auswertung ist online!

Weiter geht es kommenden Donnerstag.

Bitte gebt mit dem nächsten ZAT auch Urlaubswünsche bzgl Weihnachten / Silvester ab.

Ich könnte prinzipiell zwischen den Tagen auswerten (vermutlich aber eher am 28.12. als am 27.).

13.12.2018, 22:21 Uhr



42 | Leiste sich der Zar doch auch eine gelbe Karte?
Oder das wievielte X. Mal möchte er nun schon wieder schieben?

22.11.2018, 11:14 Uhr



41 | Geehrte Marschaelle,
geehrte Generaele und Admiraele,

Es ist die Verschiebung des ZAT beantragt. Der Spielleiter, der alle Pressemitteilungen erhaelt, koennte hier gefaelligst antworten.

Wenn sich zwei Spieler gelbe Karten "leisten", indem sie Zuege nicht abgeben und somit 3 Tage herausschinden, kann das nicht auf Kosten des naechsten Spielzuges gehen.

Gruesse aus Moskau

der Zar

(unterwegs in der Kutsche!
gesendet von einer Dorftraenke, die zufaellig WLAN hatte - wird wohl eine schwedische gewesen sein)

21.11.2018, 20:23 Uhr, Verfasser: Russisches Reich, geä. 21.11.2018, 20:23 Uhr



40 | 1905Sonderausgabe Financial Times Frankfurt

-Politik des Kaisers und die Sparmaßnahmen im Reich finden Anklang bei der Beamtenschaft-

Der Kaiser lobt sich selbst ausdrücklich für seine Appeasement Politik! „Peace in our time“ gilt schon als geflügelter Ausspruch des deutschen Herrschers, der soeben auf der Münchner Konferenz den tschechischen Nationalisten großzügige Gebietsgewinne zugestanden hat.
Stichwort München, auch hierzu hat sich der Kaiser erneut geäußert: „Nachdem wir die Verwaltung von München schon jahrelang an Frankreich outgesourced haben, konnten wir nicht umhin die immensen Kostenvorteile zu erkennen. Es war und ist nur folgerichtig diesen Plan weiter zu verfolgen.“

So konnte er den gerade abgeschlossenen Vertrag mit Russland vorstellen, welcher den kompletten Skandinavischen Raum übernehmen wird.
Great Deal! Der Kaiser kann skandinavischen Ballast welcher das Kerngeschäft belastet losschlagen.
Nachdem die Russen es schon geschafft haben die Amerikaner mit Alaska über den Tisch zu ziehen, zieht die Finanzwelt ihren Hut vor dem Kaiser. Das dieses Kunststück so gelungen ist. Chapeau!

Im Zuge dessen haben die Berliner Verkehrsbetriebe auch schon angefangen russische Bedienungsanleitungen zu drucken.
„Man kann nie wissen wie schnell der Hammer fällt“ wird der Schichtleiter Berlin Ost zitiert. Man ist auf jeden Fall voll freudiger Erwartung!

Mit Spannung wird auch das Referendum in Holland erwartet. Durch einen Zusatzartikel der Provinzgesetzgebung darf hier abgestimmt werden wann der Anschluss an die Französische Verwaltungszone vollzogen wird.
„Das Referendum ist hier nur Formsache, die überwältigende Mehrheit ist absolut klar dafür. Nur der Zeitpunkt muss noch festgelegt werden,“ verlautet auf der Mehrheitsführer der Orangisten Partei in fließendem Französisch.

Anders sieht es tatsächlich in Kiel aus. Patriotische Matrosen haben hier den Aufstand geprobt!
Der Revolutionsführer wird zitiert: „Es kann doch nicht sein das sich Deutschland selber abschafft und man hier einen totalen Ausverkauf hat!“
Auch eine Anspielung auf die jüngste Maßnahme des Kaisers, den Sold der Truppen zu halbieren.
Es wird auch damit gerechnet das für den Adel die Luxussteuer gesenkt werden kann. „Davon profitieren immerhin die reichsten 3% der deutschen Bevölkerung“ hat der Kaiser angemerkt.
Das man dafür die komplette Bismarcksche Sozialgesetzgebung zurücknimmt verteidigt er vehement!
„Wenn der Pöbel essen will, soll er dafür auch arbeiten oder wäre einfach blaublütig geboren!“ Es sei ja nicht seine Schuld das er von Gottes Gnaden an die Spitze der Nation berufen wurde!

Mit Spannung wird von der Weltfinanzwirtschaft auch erwartet wer den Zuschlag für die Dänischen Gebiete bekommt. Russland oder Frankreich?
Ein Experte von Bloomberg spekuliert hier aber ganz klar auf einen Zuschlag für das russische Angebot.
Nachdem sie schon flächendeckend in Skandinavien zum Zug gekommen sind, sollte hier auch die nordische Erfahrung gewinnen.

Natürlich soll hier nicht der brillante Schachzug außer Acht gelassen werden der sich hinter verschlossenen Türen in der Londoner City vollzogen hat.
Im Hinblick auf den Coup von London, das Reich hat hier zuerst gemeinsam mit Frankreich zusammen den Englischen Markt erschlossen, konnte aber jetzt aus diesem Joint Venture seine Londoner Anteile dem Franzosen übereignen. Das hier nicht unerhebliche Summen in die privaten Kassen des Kaisers geflossen sein sollen lässt sich nicht beweisen.
Die Abwicklung wurde hochseriös über eine Kanzlei aus Panama vollzogen, wie die deutsche Verwaltung kommentiert.
Das hier zufällig zeitgleich die Vergabe der nächsten Fußball WM nach Deutschland vermeldet werden konnte, reiner Zufall, „Es gibt keine schwarzen Kassen,“ sagt der Kaiser.
Alle freuen sich auf den Anstoß im Berliner Stadion der Moskauer Freundschaft!
Great Deal kommentiert hier auch der Finanzexperte aus der City.

All diesen Maßnahmen ist es zu verdanken, dass das Reich so immerhin gleich zwei Flotten und Armee Verbände einsparen kann!
„We make the Reich great again“ jubilierte der Kaiser daraufhin!

20.11.2018, 15:44 Uhr

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