1385 - Standard C-Partie

Nächster ZAT F1913:Montag, den 02.08.2021, 17:00 Uhr
vorausichtlich folgender ZAT:Montag, den 09.08.2021, 17:00 Uhr
Spielleitung: Attila Zarka
 
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Zürcher Allgemeine Tageblatt
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- Die aktuelle Lage in Europa im Herbst 1912 - (Klick für Spielzüge)
  
121 | F 1913Fitz von Klagenfurz schaute hinaus in den Kieler Hafen.


Der Frieden kam mit großen Schritten. Europa kam endlich wieder zur Ruhe.

Der Minister freute sich ... im Hintergrund umschwärmten die Möwen seine kleine Jolle. Sie hofften wohl auf Beifang, was bei seiner Jolle natürlich nicht zu erwarten war.

Schon in den nächsten Tagen würde er seine Reise, rund um die Küsten Eurpoas beginnen, um in Syrien seine kleine Villa am Strand zu beziehen.

Der Sultan hatte ihn eingeladen, was er gerne annahm.

Fritz wippte auf den Zehenspitzen und lächelte ... bald nur noch in zivil, nur noch in Seemannskluft.

Das Leben war schön ... nur schade, dass der Kanzler dies nicht mehr erleben konnte.

19.07.2021, 18:36 Uhr, Verfasser: Deutsches Reich, geä. 19.07.2021, 18:44 Uhr
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120 | H1912Bin sehr gespannt, wie es nun ab Frühjahr 1913 weitergehen wird.
Wegen Urlaub geht es erst in zwei Wochen wieder weiter.

Gut Brett weiterhin!

19.07.2021, 18:12 Uhr



119 | ... und wieder tappst der fette rote Kater der sterbenden Maus mit der Pfote auf den kleinen Schädel.

Jungs, macht endlich der spielerischen Langeweile einen Ende. Gäbe es ein Publikum, würde es sich schon längst in Richtung Buffet zerstreuen :-).

Der Kanzler und der King müssen euch ja gehörig Respekt eingeflöst haben, wenn alle miteinander so symbiotisch weitermachen und keinerlei Gelegenheit zu Diplomatie (Namensgeber des Spiels) und perfektem Stab (Wesen des Spiels) wahrgenommen werden.

Danke für das Lob an uns :-).

13.07.2021, 09:37 Uhr, Verfasser: Deutsches Reich



118 | F1912Gut Brett weiterhin und bleibt immer fair in den Verhandlungen!

Wenn ihr wegen der verspäteten Auswertung länger Zeit braucht oder auch Urlaub plant, gebt gerne frühzeitig Bescheid.

13.07.2021, 09:11 Uhr



117 | F 1912Fritz von Klagenfurz stand still und aufrecht vor dem Grab seines inzwischen würdevoll bestatteten Kanzlers. Das Begräbnis hatte in aller Stille stattgefunden. Die geladenen Gäste hatten nur kurz ihre Aufwartung gemacht und sich wieder vom Begräbnis entfernt. Das Begräbnis fand dann doch in Berlin statt. Eine letzte strategische Meisterleistung des Ministers.

Die Paradeuniform hatte der Minister bereits wieder abgelegt. Er stand in einem unauffälligen aber doch edel geschnittenen Anzug vor dem Grab des Kanzlers. Blumen schmückten es in großer Menge. Einige der treuesten Soldaten des Kanzlers hatten während der Zeremonie ihre Schwerter am Fuße des Grabes niedergelegt. Sie würden ihre Schwerter später wieder holen, aber für den Moment ging es um die Symbolkraft dieser selbstlosen Geste.

Der drahtige Minister schaute hinauf zum Himmel. Wolken verdüsterten den Horizont, als wollten sie die düstere Stimmung des Ministers verstärken. Das war es also gewesen. Das Deutsche Reich aufgeteilt und verschachert zwischen zwei ehedem nahezu zerstörten Emporkömmlingen? Nur auf der Höhe, weil ein anderer, ein sicherer möglicher Gewinner, seinen sicheren Sieg und gleichzeitig seine eigene Freiheit verkauft hatte?

Nur mit dem Ziel, als Bittsteller von Gnaden des Sultan und des Graurocks am Leben gelassen zu werden? Der Präsident nahm ja tatsächlich auch an, mit bei den Gewinnern zu sein. Fritz von Klagenfurz würde es nie verstehen.

"Ein Sieg ist nur ein Sieg, wenn er in der Freiheit der eigenen Entscheidung erkämpft wurde",

grummelte der Minister, aber schwieg dann sofort wieder. Warum das noch weiter kommentieren, zudem ihn niemand mehr hören konnte. Sollte der Präsident doch weiterhin am Katzentisch sitzen und meinen, mit den Erwachsenen essen zu dürfen. Den Minister interessierte das jetzt eh nicht mehr.

Mag der Präsident noch so oft gepolsterte und geplüschte Berichte von seiner imaginären Kommandobrücke erzählen, die, wie jeder wusste, gar nicht existierte. Alles nur Selbstbetrug. Der Präsident war nur noch ein Sklave und bestenfalls geduldet vom ehemaligen Trümmerbündnis aus dem Osten.

Fritz von Klagenfurz grinste zynisch aber wissend. Das Spiel war noch nicht ganz vorbei. Deutschland würde keine Rolle mehr in diesem würdelosen Spiel spielen, aber es würde interessant sein, ob der Franzmann doch noch einen der beiden Dolche zu spüren bekam, die ihm seit einigen Zügen beständig an die Kehle gehalten wurden.

"Mein Kanzler," sprach Fritz von Klagenfurz noch einmal zum Grab seines alten knorrigen Weggefährten und faltete noch einmal die drahtigen Hände. "Ich werde mich nun um Euer Vermächtnis und Euren Gemüsekarten kümmern. Ich werde allein für Eure Pflanzen da sein. Ich hoffe, das ist ganz in Eurem Sinne!"

Fritz von Klagenfurz salutierte zackig ... drehte sich schneidig um ... und marschierte davon. Mit diesen letzten Worten verließ er den Friedhof und damit auch seinen Platz in der Öffentlichkeit.

"Zum Teufel mit diesen ehrlosen Gestalten. Nichts geht über Steckrüben und Kartoffelkraut" murmelte er noch, ... bis er ausser Hörweite verschwand.

06.07.2021, 16:46 Uhr, Verfasser: Deutsches Reich, geä. 06.07.2021, 16:50 Uhr



116 | F 1912Das Spiel ist schon lange vorbei :-D.

Es ist, als spielen zwei dicke Kater mit zwei halb toten Mäusen, die mit bereits gebrochenem Rückgrat, noch ein wenig auf zwei Pfötchen dahinkriechen :D.

Immerhin sind die Mäuse so ehrenhaft, nicht einfach zu sterben, sondern mit ihren kleinen Mausezähnchen bis zum endgültigen Dahinscheiden, zu kämpfen.

Wahre Maus-Wikings, fürwahr :-D

06.07.2021, 10:45 Uhr



115 | Törichtes Frankreich, wählt die Verlängerung, um sich dann im Elfmeterschießen wie England aufzustellen.

06.07.2021, 10:00 Uhr



114 | na ja, hätte schon aus sein können,
aber Frankreich wollte unbedingt eine Verlängerung :-)

05.07.2021, 19:48 Uhr



113 | H1911Ihr seid der Wahnsinn! Wir haben Herbst 1911 und das Spiel scheint noch lange nicht aus zu sein.

Gut Brett weiterhin!

05.07.2021, 18:04 Uhr



112 | GeiselbefreiungAugenzeugenbericht des Dieners des deutschen Kanzlers, nun wohnhaft im schönen aber besetzten Paris.
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"HAT HAT HAT HAT HAT HAT HAT" rief die schwer gepanzerte Eingreiftruppe "Freies Europa", als sie die Vorhalle des Präsdentenpalastes erstürmte. Das war eine bewährte Methode, sofort Respekt und Angst auszustrahlen, um einen Widerstand schon im Ansatz brechen zu können.

Die geladenen Büchsen im Anschlag, die Stahlhelme auf dem Kopf, festgezurrt, die Gesichter geschwärzt und ihre Körper mit Lodenmäntel umhüllt, die innen mit kugelsichernden Stahlplatten gepolstert waren, drangen sie in den Saal ein, indem Sie erst die Flügeltüren mit einem Rammbock öffneten.

Danach liefen sie, die Waffen im Anschlag, auf den geduckt hockenden Präsidenten zu. Präsident Mathias hatte wirres und zauseliges Haar und wirkte, als könne er dringend eine Ganzkörpermaniküre gebrauchen.

Das Team "Freies Europa" war gerufen worden, Präsident Mathias aus den Fängen mutmaßlicher Geiselnehmer zu befreien. Die neutrale Schweiz hatte sie in Marsch gesetzt.

Hinter dem Präsidenten wurden zwei sehr große, bullige Gestalten mit grimmigen und kernigen Gesichtern sichtbar. Sie hatten ihre muskulösen Arme vor sich verschränkt, um noch mehr Entschlossenheit und Ablehnung auszustrahlen.

"Wir kommen Euch zu befreien Präsident Mathias!"

Der Präsident sank noch mehr in seinem Stuhl zusammen. Seine Augen flitzen ängstlich erst auf die eine Seite, dann auf die andere Seite seiner Wächter. Beide Gestalten beugten sich ein klein wenig vor, so dass ein noch größerer Schatten auf den Tisch fiel, auf dem nur noch heilloses Durcheinander herrschte. Eine große haarige Hand, es war ein Kerl mit einem Kaftan, legte sich auf die Schulter des Präsidenten.

Die Eingreiftruppe beobachtete diese Szene und baute sich absichernd vor dem Schreibtisch des Präsidenten auf. Sie standen im Halbkreis um ihn und seine beiden Flügelwächter herum. Ihre Büchsen hatten sie schussbereit auf die beiden kräftigen Männer gerichtet.

Der zweite Mann trug keinen Kaftan sondern eine einfachen grauen Feldanzug, so wie ihn auch die Österreicher trugen. Allerdings auch die Deutschen trugen, aber das war nicht sehr wahrscheinlich. Deutschland war in Trauer.

"Präsident, nur ein Wort und ihr seid befreit!"

Der Präsident zuckte bei diesen Worten zusammen und schaute flehentlich zu der Eingreiftruppe "Freies Europa". Sein Mund wollte sich schon zu meinem Hilferuf öffnen, da legte sich auch die muskulöse Hand des anderen Wächters auf die gegenüberliegende Schulter des Präsidenten, so dass der Präsident unter dem Gewicht beider Hände ächzte.

Der Mund des Präsidenten formte ein O, aber er brachte keinen Ton mehr hervor. Dann brach sein aufflammender Wille, seine Augen flatterten und er sagte nur:

"Ich danke euch für Euer Kommen, aber alles ist gut."

Der Truppenführer schaute ihn scharf an.

"Wirklich? Wir greifen nur ein, wenn Ihr um Hilfe ersucht. Sonst müssen wir wieder abziehen! Das ist die berühmte Schweizer Neutralität!"

"Wirklich, alles ist perfekt. Ich danke meinen beiden Besuchern für ihre solidarische Gegenwart", hauchte der Präsident nur, und schloss ergeben die Augen.

Die Eingreiftruppe "Freies Europa" ließ die Waffen sinken.

Der Truppenführer behielt die düsteren Gestalten im Blick und rief zu seinem Trupp:

"Männer! Rückzug. Wir haben hier unseren Job getan!"

Die Waffen weiterhin im Anschlag, zogen sie sich rückwärts, Schritt für Schritt, aus dem Saal zurück, bis sie den Saal verlassen hatten. Beim Hinausgehen zogen sie die Flügeltüren, die jetzt schief in ihren Angeln hingen, soweit es noch ging, zu.

Der Einsatz war beendet.

01.07.2021, 12:41 Uhr, Verfasser: Deutsches Reich

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