A40 - Standard Anonym - beendet !

Partie beendet am 09.10.2008, Draw zwischen A, E, G, I und T
Spielleitung: Christian Lankenau
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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136 | H1901Ich möchte nur darauf hinweisen, dass #134 nicht aus Ungarn stammt. Nicht dass es heißt, ich würde gegen Frankreich hetzen.

Gez.
Aklim

01.08.2008, 17:30 Uhr



135 | F 1901Da haben Sie völlig recht, Italien ist bzw. wird Ihnen in der Zahl unterlegen sein!!! Ich schätze, daher kam der Gedanke mit Mar überhaupt erst auf - balancing. An seiner Stelle würde ich mir auch Gedanken über einen Kompromissvorschlag machen.

Auch im Westen sehen Sie es sehr richtig. England bemüht sich zur Zeit um Ausgleich, da Frankreich bedroht ist. Ich missbilligte den deutschen Versuch bereits deutlich!

Fakt ist: Für Stabilität ist ein verhältnismäßiges Gleichgewicht entscheidend, ob SIE nun wollen oder nicht - jedenfalls wenn man es sachlich betrachtet.

Aber wir müssen eh auf die Hauptakteure, namentlich seine Ehren den Sultan, warten.

Um diese Sache gleich abzukürzen können Sie die Karten auch auf den Tisch legen und Russland den "Verteidigungskrieg" erklären.
Von Ihren offensichtlichen Sympathiebekundungen mit dem Sultan und der Gegnerschaft zum Zaren ist es eh nicht mehr weit.

01.08.2008, 16:39 Uhr, geä. 01.08.2008, 16:41 Uhr



134 | H1901Nun - nachdem es gerade um das Gleichgewicht der Kräfte geht - ein Italien mit nur 4 VZ wäre ebenfalls gegenüber einem österreichischen und türkischen 5VZ unterlegen. insbesondere wäre dann doch der Angriff auf MAR zu empfehlen.
wobei - dann wäre ein minimiertes Frankreich gegen einem starken Deutschland und England hoffnungslos.
Ach immer diese Gleichgewichte..

01.08.2008, 16:26 Uhr



133 | F 1901Nun gut, dann sagen Sie aber auch gleich, dass Sie nicht sachlich-objektiv sondern nach Sympathie argumentieren wollen. Das ändert natürlich einiges.

Ich denke, so wie die berechtigen Interessen des Sultans wichtig sind, müssen die des Zaren auch berücksichtigt werden. Und der Kompromissvorschlag bietet eine gute Basis dafür, die mit sachlichen Argumenten aufwartet.

gez. Eduard

01.08.2008, 16:12 Uhr, geä. 01.08.2008, 16:19 Uhr



132 | H1901Nun,
da mir Goldverziertes Geschirr und Gewürze aber lieber sind als Vodka, bin ich der Meinung, dass der Sultan ein gutes Recht hat ins schwarze Meer auszulaufen.

Gez.
Aklim

01.08.2008, 16:03 Uhr



131 | F 1901Werter Akim,

ein Kräfteverhältnis lässt sich niemals statisch oder rein per Statistik erfassen. Russland ist sehr großes Land mit mehreren Frontverläufen, es hat seine Gründe warum es mit 4 Einheiten starten darf. Die Flotte im Norden kann für das OSR praktisch nicht gewertet werden, da sie nie einen Wirkungsgrad am Bosporus entfalten kann.

Daher gewinnt das OSR im Verhältnis zu Russland deutlich, wenn es Rumänien bekommt. Des Weiteren bitte ich Sie zu bedenken, dass das Schwarzmeer keinerlei Angriffsmöglichkeiten für den Russen bietet (durch die 2 Aufbauten). Strategisch ist es daher zum Glück für den Sultan weniger bedeutsam als für den Zaren. Dadurch kann man es als Kompromiss anbieten.

Bedenken Sie auch, dass dieser Kompromiss auch für Sie Vorteile hat. Sollten das OSR und Russland überein kommen, dann bräuchte der Sultan Serbien nicht als Support. Sie könnten getrost den Zug nach Griechenland absichern, was nun nicht bedeutet, dass Sie dem Italiener misstrauen sollen!

01.08.2008, 15:56 Uhr



130 | H1901Nun, es ist richtig, dass ein ausgewogenes Kräfteverhältnis sehr wichtig ist. Daher ist es natürlich auch anzustreben, dass alle Balkananrainer gleich stark sind - was mit Rumänien für Osmanien dann endlich der Fall ist, jede der drei Balkanmächte hält dann 5 Zentren.
Daher ist es dann auch wichtig, dass keines der beiden Länder eine strategisch zu starke Position einnimmt. Eine Flotte in schwarzen Meer, und möglicherweise eine weitere, in Sevastopol gebaute Flotte würden dieses Gleichgewicht massiv verschieben.

Daher halte ich es für das gute Recht des Osmanen, ebenfalls in See zu stechen.

Gez.
Aklim

01.08.2008, 15:45 Uhr



129 | F 1901Falsch!

Stabilität wird zunächst durch ein ausgeglichenes Verhältnis erreicht. Der Sultan würde zunächst einen Vorteil durch Rumänien bekommen, da Russland das VZ verweigert wird. Es ist ein Nullsummenspiel und das OSR gewinnt zunächst.
Damit diese Diskrepanz weider annähernd ausgeglichen ist, sollte Russland die strategisch wichtige Position des Schwarzmeeres bekommen, um sich schützen zukönnen - ohne Angriffspotenzial zu haben.

Nur so können die Interessen BEIDER Länder annährend gewahrt werden.

gez. Eduard VII

01.08.2008, 15:22 Uhr, geä. 01.08.2008, 15:37 Uhr



128 | H1901Das klingt so, als bekommt er Rumänien nur, wenn er keine Flotte ins Schwarzmeer auslaufen lässt.

Für eine Stabile Situation am Balkan ist es erforderlich, dass das Schwarzmeer frei bleibt. Daher würde ich es begrüßen, wenn die beiden Schwarzmeeranreiner wieder eine gemeinsame, freundschaftliche Übung veranstalten.
Mit dem Konvoi nach Rumänien hat das ja nichts zu tun, der steht ja sowieso schon fest.

Gez. Aklim

01.08.2008, 15:11 Uhr



127 | F 1901Sehr geehrter Sultan,

zunächst meine Glückwünsche an Ihre Familie. Möge das Fest reichhaltig und erheiternd sein.

Auf Grund der knappen Zeit bitte ich Sie kurz aber konkret Stellung zu beziehen. Sind Sie bereit eine russische Flotte ins Schwarzmeer einlaufen zu lassen, wenn Sie Rumänien dafür bekommen? Des Weitern willig keine zweite Flotte an Ihrer Schwarzmeerküste aufzubauen?

verehrte Grüße,

gez. Eduard VII

01.08.2008, 15:05 Uhr



126 | F1901Sehr geehrter König von England!

Ich Danke Ihnen für Ihre Anteilnahme und Ihrem Interesse an der Balkanfrage. Weitere Gespräche muss es unbedingt auch nach diesem Zug geben, da stimme ich voll und ganz mit Ihnen überein. Aus diesem Grunde muss ich allerdings darauf aufmerksam machen, dass am morgigen Samstag die Schwester des Sultans pompös heiratet, und der Sultan wegen seiner gesellschaftlichen Verpflichtung ab heute spät am Abend bis Sonntag Nachmittag seine diplomatischen vernachlässigen muss.

Allerdings ist man in Osmanien der Meinung, dass man bereits offenherzigst seine Karten auf den Tisch gelegt hat, es liegt nun an den Nachbarländern, entsprechend zu reagieren und auf jeden Fall so aufzubauen, dass eventuelle Bündniskonstellationen weiter Sinn ergeben, Osmanien wird auf jeden Fall dasselbige machen, aber auch für sofortige weitere Verhandlungen hat man natürlich ein offenes Ohr

Gez Garfield
Gez Garfield

01.08.2008, 14:48 Uhr



125 | F 1901Kompromissvorschlag:

Werter Zar Gottfried, geschätzter Sultan Garfield,

keine europäische Nation kann sich zu diesem Zeitpunkt der Illusion hingeben, dass beim derzeitigen Stand der Dinge die Frage um Rumänien friedlich gelöst werden kann. Daher habe ich meine Berater beauftragt in ihrer Freizeit einen Kompromissvorschlag zu erarbeiten. Dieser sähe wie folgt aus:

1.) Rumänien wird unter Vorbehalt dem Osmanischen Reich zugesprochen. Dem offensichtlichen osmanisch-österreichischen Übergewicht sollte Rechnung getragen werden.

2.) Zum Ausgleich der berechtigten russischen Sicherheitsinteressen, wird es Russland vorläufig und mit Vorbehalt gestattet, in das Schwarzmeer einzulaufen.

3.) Zweitens ist vorerst möglich, da durch die osm. Flotte und den Aufbau von dann zwei weiteren Einheiten, ein Angriff Russlands absurd ist. Im Gegenzug muss sich der Zar nicht automatisch vor einer enormen osmanischen Übermacht fürchten.

4.) Der Aufbau in Konstantinopel sollte keine Flotte sein, um das Gleichgewicht im Schwarzmeer zu wahren.

5.) Österreich muss garantieren, dass Warschau unbehelligt bleibt.

Sollten alle Beteiligten dem zustimmen, hätte man wenigstens eine Basis erreicht auf der man einen weiteren Winter friedlich mit einander reden könnte.

Ich hoffe auf Ihre positive Reaktion.

gez. Eduard VII.

01.08.2008, 11:46 Uhr



124 | H1901Lieber Sultan Garfield,

Wir wollten Euch nicht mit Truppenmassierungen im Süden verschrecken. Die Armee in Moskau erlaubt uns flexibel auf die gegenwärtige europäische Lage zu reagieren. Ob nun in der Skandinavienfrage oder in der Balkankrise liegt ganz an den Umständen.
Wenn eine Expansion auf dem Balkan geplant ist so werden Wir schauen wer ein Freund Rußlands ist und das unter Garantie honorieren. Wir stehen zu Unserem Wort.

viele Grüße
Gottfried

31.07.2008, 16:06 Uhr



123 | H1901Lieber Zar,

natürlich ist es dankenswert von euch, Rumänien helfen zu wollen.. allerdings sollte euch zum wohle des rumänischen Volkes klar sein:

Der osmanisch-ungarische Konvoi besteht aus drei Ladungen Hilfsgütern, euer Konvoi nur aus zwei Ladungen. Daher werden sich die Rumänen wohl mehr über unsere Hilfe freuen.

Wir wollen doch nur helfen!

31.07.2008, 14:46 Uhr



122 | H1901Lieber Zar Gottfried!

Es freut mich, dass es Ihr Wohlwollen gibt für eine osmanische Expansion, die nicht mit russischen Plänen korreliert ist (und die es ohne russische Hilfe ohnehin nie geben wird)
Ihr Balkanengagement im Vergleich zur Skandinavienfrage ist in Worten und Taten (was macht die Armee denn in Mos?) allerdings eher sehr gering, allerdings gehe ich weiterhin von guten Beziehungen aus, Rumänien wird sicher geholfen

Gez Garfield

31.07.2008, 11:16 Uhr



121 | F 1901Sehr geehrter Zar,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Dass die russischen Plätze gewissen Sachzwängen unterworfen sind, verstehen wir natürlich. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn StP erst als zweiter Aufbauplatz für einen eventuellen zweiten Aufbau dient. Viel entscheidender ist aber natürlich, dass in StP keine weitere Flotte und schon gar nicht an der Nordküste aufgebaut wird. An dieser Stelle kann ich auch leider keine Konzessionen machen, geschätzter Zar.
Ich bitte im Sinne unseres guten Verhältnisses auf jegliche weitere Flotten dort oben vorerst zu verzichten. Ein solcher Aufbau stört immens das Gleichgewicht in Skandinavien und kann nicht ohne Folgen bleiben. Auf Grund unserer sehr guten Beziehungen hoffe ich jedoch, dass Sie mein Anliegen verstehen. Zumal Sie wohl jede Landeinheit im Süden gebrauchen können.

Was das deutsch-französische Zerwürfnis angeht, so sollten wir uns näher abstimmen. Feststeht, dass England nur noch für diesen Herbst seine Neutralität waren wird, dann wird es sich für einen Partner fest entscheiden, natürlich abhängig von den Angeboten und Kompromissen (siehe Brest). Auch Sie, werter Freund, können die Neutralität auf dem Balkan nicht ewig aufrechterhalten, Sie sollten stärker werben.

freundschaftliche Grüße, König Eduard


30.07.2008, 23:33 Uhr



120 | H1901Lieber Eduard,

eine Garantie daß in Sankt Petersburg keine neuen Truppen ausgehoben werden können Wir nicht geben. Da es leider nicht so viele Truppenübungsplätze gibt können Wir nur in den Zentren Unseres Reiches, wozu unter anderem auch Sankt Petersburg zählt, die Truppen zusammenstellen.
Im deutsch-französischen Konflikt wollen Wir Eurem Beispiel folgen und Neutralität wahren, wobei Uns natürlich die Ansichten der Mannschaften schon etwas bedenklich stimmen. Wie seht Ihr die Sache? Deutschland scheint wohl ernsthaft an der Verfolgung Lenins interessiert zu sein. Unsere Truppenaufbauten sollen keinesfalls als Drohung gegen irgendwen interpretiert werden. Ein stabiles Gleichgewicht in Europa liegt auch in Unserem Interesse.

Hochachtungsvoll
Gottfried

30.07.2008, 21:09 Uhr



119 | H1901Lieber Sultan Garfield,

es betrübt Uns doch sehr wenn Ihr einen Konvoy für Rumänien zusammenstellen wollt wo doch schon ein russischer Konvoy bereitsteht. Die Rumänen sind eng mit dem russischen Volk verwandt. Diese sogenannte Dampfwalze die Kaiser Aklim beschwört existiert nicht. Wir wollen nicht mit Euch zusammen Europa unterwerfen. Aber wir verteidigen natürlich unsere Freunde gegen Angriffe Dritter. Einer osmanischen Expansion auf nichtrussisches Gebiet stehen Wir nicht ablehnend gegenüber wenn Ihr guten willen zeigt und Rumänien unter russische Verwaltung stellt.

Hochachtungsvoll
Gottfried

30.07.2008, 20:56 Uhr



118 | F 1901Geschätzter Verleihnix,

ich muss korrigieren, Sie haben recht. Die Kennziffer Bre habe ich rein intuitiv (Freud lässt grüßen – ein Gruß an die Österreicher) an Belgien gedacht, sprich den von mir beabsichtigen Zug. Daher meine Irritation.

Hoffen wir, dass Sie auch Recht behalten, was den wahrscheinlichen Deutschen Einfluss angeht. Punkto Dänemark muss ich Sie jedoch klar enttäuschen. Ein norwegisches VZ hat für mich absolute Priorität!!! Es wird dorthin keinen Zug geben.

beste Grüße, Eduard

30.07.2008, 18:57 Uhr



117 | F 1901An den Reichskanzler,

geschätzter Kanzler, sie wissen seit jeher die Interessen Englands richtig einzuschätzen. Daher bin ich frohen Mutes, dass meine Worte Sie auch erreichen werden.

Eine absolute Eskalation und Ermunterung Italiens ist zwecks Souveränität Ihres Reiches machbar, aber nicht empfehlenswert. Sie kennen mein stetiges Sinnen nach Ausgleich auf dem Kontinent, dazu würden Sie die Unterstützung Englands brauchen (da muss ich Verleihnix zustimmen).
Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, lassen Sie mich daher eins deutlich sagen: Eine deutsche Intervention in Frankreich mit einem italienischen Verbündeten, findet keine Unterstützung der Krone. Sie wären auf sich allein gestellt, was keine aussichtsreiche Position ist. Ob Ihnen der Italiener, in seiner taktischen Lage und Rückraumsorgen, mittelfristig den notwendigen Support geben wird, ist ohnehin fraglich. Lassen Sie es sich doch erst einmal an Holland und Dänemark genügen!

Meine Worte sollen jedoch nicht den Respekt, den ich Ihnen zolle, mildern. Seien Sie sich dessen gewiss, aber handeln Sie dennoch weise!!!

gez. Eduard

30.07.2008, 18:47 Uhr

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