A42 - Standard Anonym - beendet !

Partie beendet am 13.09.2009, Draw zwischen F, R und T
Spielleitung: Christian Lankenau
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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562 | Hallo an alle,

Per mail, da ich nicht mehr weiss, wie ich mich einloggen soll. Danke an alle seitens hillary und ihres beraterstabes. Es lief gut an, wir hatten 6 vz, aber es eben so ist mit einem starken oesterreich – keiner will es wirklich. So zerfiel es eben wieder. Wenigstens hat es spass gemacht, sich in der presse kreativ zu engagieren. Danke auch an den spielleiter, der klasse war (in diesem zusammenhang ist die namensvetterschaft sicherlich eher zufaellig..).

Ich hoffe, wir sehen uns bei gelegenheit wieder.

Gruss

Christian reichardt

15.09.2009, 18:00 Uhr



561 | Soo...

Dann gebe ich als Sultan auch mal mein Schlusswort ab.

Zunächst möchte ich mich bei Christian für die starke Spielleitung bedanken und Franzmähnn und Alexis (ich bleibe auch mal bei den Pseudonymen) zum Draw beglückwünschen.


Doch zur Partie an sich:
Der Start verlief ja schoneinmal recht gut.
Zwar spielte Hillary sehr stark auf und hatte sich die 6 VZ im H1901 redlich verdient, allerdings begann er einen großen Fehler, indem er eine Flotte statt einer Armee aufbaute.
Damit gab er mir ordentlich Feuer, auf ein russland-osmanien Bündnis hinzuarbeiten, dass ich ohnehin von Anfang an spielen wollte und zudem noch das Lepanto zu verhindern.
So kam der Juggernaut in Bewegung und nahm Hillary langsam auseinander. Zu diesem Zeitpunkt konzentrierte ich mich eigentlich kaum auf das Geschehen im Norden und brachte es auch in meinen Schreiben meist nicht unter.

Dann jedoch wurde ich notgedrungen doch auf den Norden aufmerksam, denn Alexis machte sich langsam über Deutschland her und ich wurde von allen Seiten aufgefordert, sich dem Wiederstand gegen ein russisches Solo zu stemmen.
Was mich dort besodners zum Schmunzeln brachte war das "Bündnis Russland und Südrussland", wie ich ein paar Mal genannt wurde.
Doch tatsächlich sah auch ich die Übermacht Russlands und baute gegen Alexis auf.
Ich hatte nicht vor, ihm ganz den Gar aus zu machen, doch ich wollte meine Nordgrenze stärken und mich dann auf Italien stürzen, um weiter mit Alexis zu spielen.

Es folgten ein paar Jahre, in denen ich mich gegen eher spärlichen Wiederstand Russlands stemmte. Besonders hier hat sich für mich gezeigt, was für ein guter Spieler Alexis ist, denn er schien genau zu wissen, dass ich schon bald von ihm ablassen würde.
Aus diesem Grund hielt er die Nordfront aufrecht und überließ mir fast schon freiwillig seine VZs.
In diesen Jahren fürchtete und erwartete ich sogar einen Dolchstoß aus Italien, der mir den baldigen Feldzug in seine Richtung sehr erschwert hatte.
Eigentlich dachte ich, er könne nicht einfach so zusehen, wie ich stärker und stärker wurde.
Doch es kam nichts, bis zum H1907, in dem ich den Angriff auf Italien vorbereitete.

Allerdings zeigte sich schon in den Folgejahren, dass ich scheinbar zu sehr in Russland gewütet hatte, wahrscheinlich wäre es sehr viel besser gewesen, hätte ich ihm zumindest Rumänien gelassen, doch ich konnte diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen.
In Italien wurde es mir dann tatsächlich etwas leicht gemacht und nachdem die französischen Truppen abgezogen waren konnte ich Al Dente sogar noch dazu überreden mit mir zusammenzuarbeiten.

Es folgten also einige Jahre, in denen ich darauf aus war, meine Flotten vor und, wenn möglich, in Frankreich zu postieren.
Ich verschwendete noch immer keinen Gedanken an ein Solo, das Ziel war ein 2er Draw mit Russland und wir waren beide auf dem besten Weg, dies zu erreichen.

Erst im F1913 überlegte ich, ob nicht auch mehr für mich drin sein könnte.
Italien schien mir mittlerweile nicht mehr so sehr zu misstrauen, wie zu Anfang und könnte ich Italien innerhalb einer Runde aufräumen, hätte ich drei Aufbauten, um den Süden Russlands ein zweites Mal zu überrennen.

Ich hatte noch nie zuvor die Situation, dass ich auch nur ansatzweise an ein Solo denken durfte, daher war der Plan recht schnell gefasst.
Nur einen Haken gab es bei der ganzen Sache: Italien meldete sich nicht mehr...
Und es kam,wie es kommen musste.
Im H1913, dem Jahr, indem ich eigentlich meinen Stab durchführen wollte, verriet mich Italien ebenfalls und zog alles zurück.
Das machte das ganze Unterfangen erheblich schwieriger, doch ich glaubte noch immer an das Solo, besonders nach den baldigen Mails Franzmähnns, er wolle die Nordlinie halten, aber im Süden abbauen.

Daraus wurde leider nichts, und ein paar Runden später war meine Chance reichlich gering, das Solo doch noch zu schaffen.

Im F1915 gab Al Dente noch ein mal ein wenig Hoffnung, denn hätte Franzmähnn sich an das gehalten, was er meinte, also statt MAt zu decken, nach Spanien zu segeln und nicht A Bel - Bur zu ziehen wären meine Chancen wieder ziemlich groß gewesen, denn ich hätte Mar wohl erhalten.

Doch Franzmähnn machte diesen Fehler nicht, und nun stehe ich mit den berühmten 17 VZs dar...


Mir hat diese Partie wirklich sehr gefallen, denn es war sowohl meine erste Anonym-Partie als auch meine erste Partie mit Osmanien.
Beides hat mir sehr gefallen.
Außerdem gab es viele Wendungen im Spiel und eine große Breite an diplomatischen Möglichkeiten.


Zuletzt noch ein Wort an Alexis:
Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht mit dir als Bündnispartner zu spielen und ich danke dir für dein Veständnis bezüglich der beiden Stabbs.
Allerdings möchte ich mich dennoch nocheinmal bei dir entschuldigen, dass ich dich den 2er-Draw gekostet habe.
Ich hoffe, wir treffen demnächst ncoheinmal in einer Ludo-Partie aufeinander.



Hochachtungsvoll,
die Sultanette

Björn Neumann

15.09.2009, 17:23 Uhr



560 | Hai Fans,

Habe leider nicht mehr das Paßwort und muß per Mail antworten.

England stand zwar an erster Stelle meiner Präferenz, aber daß ich gleich zu Beginn auf derart Gegenwehr stieß....


Grrr, ein Spiel wo ich nie eine Chance hatte. Ob dies an einigen Wechseln mitgelegen hatte zu Beginn? Vielleicht, aber ich habe mich schnell verabschiedet weil ich einen Fehler machte, nämlich Frankreich zu Beginn zu verschonen. Also darf ich auch nicht meckern, höchstens ihr, schließlich war ich aus der Übung und bin es schon wieder.

Erstaunlich war für mich das konsequente Beseitigen von England. Es stellte keine Gefahr mehr dar und mußte doch sterben. Ich glaube mich zu erinnern unserem SL geschrieben zu haben: Damit ist der Weg für Rußland zum Solo frei. Dies schrieb ich zwar immer noch mit ein wenig Verbitterung, also emotional, aber glaubte auch nach einer Abkühlung meiner Emotionen weiter daran.

Unser Spielleiter machte einen guten Job, na ja solange ich dabei war mußte er meine Flüche und Verärgerungen ertragen. Habe schon 1905 einen AAR geschickt den er online stellen sollte.
Danke an Christian, eine schnelle Auswertung ist entscheidend für den Spielspaß, auch sonst arbeitete er sehr souverän.

Ich selbst war heute überrascht, daß ich noch im Verteiler bin und das Spiel solange lief.
Allen eine schöne Adventszeit.

Christian

15.09.2009, 16:13 Uhr



559 | EOGHier also meine Schlussanmerkungen, die des Zaren - oder wie Anfangs noch gespottet wurde der Zarin - Alexis.

Ich kann natürlich auch nicht umhin, mich bei allen Beteiligten für eine spannende und unterhaltsame Partie zu bedanken. Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht und ich habe, nachdem ich bisher nicht allzu viele Partien gespielt habe, vieles dazu gelernt. Gerade deswegen bedaure ich es sehr, dass ich in einigen - auch entscheidenden Phasen - der Partie nicht soviel Zeit für das Spiel hatte, wie ich es mir gewünscht hätte.

Nun zur eigentlichen Partie:
Die Eröffnung hätte für Russland kaum besser laufen können. Das war allerdings nicht mein Verdienst. Im Norden hatten sich D und F auf E gestürzt, so dass ich Schrittweise Schweden und Norwegen in Besitz nehmen konnte, ohne dass zunächst jemand etwas dagegen hatte. Im Süden machte Kaiserin Hillary eine sehr kreative, unterhaltsame und auch erfolgreiche Politik - anders kann man es als ÖU-Spieler wohl auch nicht angehen.
Mir hat das die Gelegenheit gegeben, einen Kreuzug gegen Österreich auszurufen, einige VZs im Süden zu ergattern und gleichzeitig die Grundlage zur Allianz mit Done zu legen. Du warst überigens ein angenehmer Partner, Done, und auch deine beiden kleinen Stabs gegen mich konnte ich gut nachvollziehen.

Nun dachte ich ganz gut darzustehen, ohne jemanden wehgetan zu haben, der es nicht verdient hätte. Mit dieser Hoffnung hatte ich die Rechnung aber ohne Hillary und bald auch den Weihnachtsmann Sandler gemacht: Die sahen damals schon das Solo für Russland kommen.
Ich sage im Nachhinein das ich damals noch nicht an ein Solo gedacht habe und wenig Verständnis für das sich formierende Anti-Russische Bündnis hatte. Ich war damals auch wirklich überzeugt, dass die Aussage ich sei der Agressor gegen Deutschland gewesen, völlig abwegig sei. Entsprechend unbedarft waren meine diplomatischen Gegenmaßnahmen. Gegen den Sandler habe ich in dieser Phase gewisse Rachegelüste entwickelt. Wie diese sich später auswirkten hat Franzmähn in seinem EOG schon beschrieben. Heute bin ich natürlich schlauer und sehe ein, dass Russland tatsächlich viel zu schnell gewachsen war ...
Mit wiedererlangten Unterstützung Dones habe ich dann tatsächlich nocheinmal einige VZs gewonnen und Deutschland überrannt. Lieber Sandler du darfst diese meine Racheaktion nicht als gegen dich als Spieler gerichtet verstehen - es hat Spaß gemacht mit dir und gegen dich zu Spielen.
Als dann der Stab von Done kam habe ich mich taktisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und die diplomatische Initiative, die das Solo T noch verhindert hat kam von Franzmähn und Al Dente, danke dafür!

Die Spielleitung fand ich hervorragend. Neben der pünktlichen Auswertungen und den ab und an eingestreuten anfeuernden Kommentaren möchte ich in diesem Zusammenhang auch die Hervorragende Auswertungsseite mit all' ihren kleinen und großen Extras erwähnen.

Also: Vielen Dank an Alle beteiligten für fast ein Jahr gute Unterhaltung! Ich hoffe mit dem ein oder anderen mal wieder "am Brett zu sitzen"!

Gruß,
Thomas (Alexis)

13.09.2009, 23:19 Uhr



558 | ENDEHallo ihr Überlebenden und auch nicht ....

Möchte mich auch ganz kurz bei unserem Spielleiter für die wie immer souveräne SPielleitung bedanken.

Bei den Aktiven natürlich auch - war eigentlich bis zuletzt (wobei mein letztes etwas früher war als das der meisten anderen *g*) eine spannende Partie.

Zur Partie selbst: Ich bin als später Ersatz (wenngleich in der ersten Runde bereits) eingestiegen und es war mir zu mühsam alle 93 kommentare vorher durchzulesen. Insofern hatte ich etwas Probleme meine wirklichen Freunde rauszufinden. Nun ich denke das hat auch ganz gut geklappt - anfangs.... doch dann stockte der Englandfeldzug und ich hab mich da irgendwie in Franzmähn verkeilt.... na ja.... vielleicht hätte es auch länger geklappt aber ich denke nicht.

@Franzmähn: Das mit dem Dreckfressen und supernervig nehm ich dir übel :-)

Nun ich war dann ein bissl hin und her zwischen den Großen die dem Sultan eigentlich viel zu weit weg standen und sich trotzdem um mich kümmern wollten .. nicht ganz so liebevoll wie ich finde..... und so war ich nur mehr ein geringfügiger Lückenstopfer.... wie sich herausstellen sollte nicht lange :-)

Trotzdem eine interessante und spannende Partie.....

Alles Gute .

l.g
Roman (Sandler Klaus .... in Anlehnung an mein ad-hoc-Einberufungsdatum kurz vor X-Mas)

13.09.2009, 20:53 Uhr



557 | Liebe Mitherrscher,

bei euch allen möchte ich mich für eine superschöne Partie bedanken, in die ich so um 1905 herum als Ersatzmann hereingerutscht bin. kuriose Situation: Alle gegen ein zu mächtig gewordenes Russland. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich aus allem herausgehalten, weil ich keine Front mit dem Zaren hatte und er schnell gewonnen hätte, wenn ich mit ihm zusammengegangen wäre. DAs einzige VZ, das ich kriegen konnte, war Restengland. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, das mein Nachbaar Deutschland, dem ich den Rücken gegen Rußland freihielt, mir dieses einzig VZ nicht gönnte, sondern mich durch drohende Züge auf der Insel nervte. Es dauerte daher bis 1907 etwa, bis ich dieses VZ kriegen konnte. Ich vereinbarte mit dem Kaiser, dass wir beide unsere truppen aus England herauszögen(als vertrauensbildende Maßnahme). Er nahm den Weg trotz meiner mails über mein Edinburg und zwang mich so, entweder gegen ihn Front zu beziehen (was zum Solo Rußlands geführt hätte), oder ihm bei der Eroberung Dänemarks zu helfen, um ihn aus Edinburg rauszukriegen. Supernervig!!

Dann kam die spannende Zeit, als Done (ich benutze weiter die Nicknames, da ich die Klarnamen noch nicht draufhabe) wieder zu seinem alten Partner zurückkam, den er klein genug gestutzt hatte. Jetzt mußte und konnte ich endlich aktiv eingreifen! Und es zeigte sich, dass Done etwas zulange gewartet hatte, denn die Koalition Italien, Deutschland und Frankreich war enen Tick besser dran als Rußland-Türkei. Der Süden konnte mit einer Stahlmatte abgedichtet werden und der Norden brachte langsam, äußerst langsam aber ERFOLGE.

Jetzt das Jahr 1909: Mein nerviger Verbündeter Deutschland killt mir eine Armee und versucht gleichzeitig, mein Schweden überraschend zu erobern. Gleichzeitig unterläuft meinem lieben Verbündeten im Süden ein taktischer Fehler, der einfach nicht hätte passieren dürfen. Da bin ich emotional durchgedreht.

Meinen italienischen Freund habe ich verlassen, (allerdings nie angegriffen)und ihn der Vernichtung bzw Versklavung durch Done überlassen. Das wäre so oder so passiert, aber wie gesagt: Ich war supersauer. Mein einziger Wunsch war es, den Kaiser Dreck fressen zu lassen, was mir dann auch dank der Gnade Gottes und der Gnadenlosigkeit Alexis' gelungen ist.

Übrigens hab ich nie vorgehabt, ein Solo anzustreben, wie Done gemutmaßt hat, sondern immer nur ein Draw mit Al Dente und S.K. Und das hätten wir auch geschafft!

Der Rest ist Geschichte: Frankreich fast am Boden zerstört kann sich nur halten, weil jetzt Done unmittelbar vor dem Solo steht und Alexis das erstaunlicherweise nicht gut findet. Das einzige, was mich am Ende stört ist, dass Al Dente ein Jahr zu früh aufgegeben hat. Ich hätte ihn gerne im Draw dabei gehabt.

Ich bedanke mich noch einmal bei Euch allen für ein emotionales und strategisch hochspannendes Spiel und vor allem bei unserem Spielleiter für seine Professionalität, Schnelligkeit, Freunlichkeit und für diese supergut gemacht Seite, die es mir unmöglich macht, bei der Zugabgabe Schreibfehler zu machen.

Bis zum nächsten mal!
Euer Franzmähn Ulrich

p.s.: Bin für eure statements, Erklärungen und evtl auch Vorhaltungen offen und dankbar, da ich noch viel zu lernen habe.

13.09.2009, 15:24 Uhr



556 | H1915Zürich.

Frieden in Europa!! Die Herrscherhäuser Frankreichs, Russlands und des Osmanischen Reiches legen die Waffen nieder und einigen sich im Herbst 1915 auf ein Unentschieden.

Ich gratuliere hierzu und bedanke mich bei allen Mitspielern in dieser spannend geführten Partie.
Alle Herrscherhäuser haben ab jetzt die Gelegenheit ihre persönliche Sichtweise des Spielverlaufes in einem EoG hier zu veröffentlichen.

Schönen Sonntag noch und
liebe Grüße an alle aus Bremen

Christian

13.09.2009, 01:31 Uhr



555 | Sehr geehrter Sultan,

Euren Gedanken stimme ich, wie Ihr aus obigem entnehmen könnt, im Wesentlichen zu. Nur die Bemerkung, dass Ihr der einzige der Ursprungsregenten wäret, hat mich nachdenklich gemacht. Mein verstorbener Onkel, von dem ich das Presidentenamt demokratisch geerbst habe, sagte mir noch vor dem Hinscheiden, dass auch Zar Alexis zu den Initiatoren des soeben beendeten europäischen Krieges gehört habe.

Wie dem auch sei, lade ich Euch, den Zaren und den emeritierten Herrscher auf Elba ein, zur Feier der neuen Ära des Friedens ein Wochenende in Carcasonne zu verbringen, meiner Herbstresidenz.

Franzmähn
President

12.09.2009, 11:16 Uhr



554 | Sehr geehrter Zar,

seit keine zwischen uns liegender dritter die vertrauensvolle Nachbarschaft stören kann, stimmen wir in wurdervoller Weise überein, dass ich mit Trauer in Gedanken kostatiere, wie schön schon früher eine Zusammenarbeit hätte sein können.

Eure strategischen überlegungen sind auch meine und so laßt uns mit dem liebenswürden Sultan und dem gottseidank noch in Elba weilenden Al Dente eine Zeit des Friedens einläuten.

Franzmähn
President

12.09.2009, 11:11 Uhr



553 | Hochverehrte Regenten,
wenn wir uns einen Moment gönnen, in dem wir den Schmerz der Enttäuschung überwinden wollen, der sich jetzt eingestellt haben mag, nachdem sich herausgestellt hat, dass sich viele unserer militärischen Ziele nicht mehr erreichen lassen werden, werden wir sehen, dass diese Situation ein Geschenk sein kann - ein Geschenk des Friedens.

Welche andere Zukunft können wir noch planen, als die in der das Osmanische Reich, Frankreich und Russland einen dauerhaften Frieden schließen?
Der Vormarsch der Truppen Sultans ist gestoppt. Er wurde so unmittelbar vor deren umfassenden Sieg gestoppt, dass es Euch, Sultan Done, unmöglich seien sollte, noch einmal einen militärischen Partner zu finden. Würdet ihr nicht, sobald eine Eurer Fronten entlastet würde den Sieg davon tragen?
Hat nun das aktuelle Bündnis zwischen Frankreich und Mir eine Chance auf einen signifikanten Vormarsch. Ich sehe das nicht als realistische Perspektive. Zwar wäre es unter Aufbietung aller Kräfte vielleicht möglich, noch einmal Raum zu gewinnen, allein: Was sollten Franzmähn und ich uns von dieser Kraftanstrengung versprechen. Es scheint ausgeschlossen, dass Frankreich und Russland die Türkei gemeinsam völlig zurückzudrängen. Auch können weder Franzmähn noch ich uns ausrechnen, nach einer solchen gemeinsamen Anstrengung zum allein bestimmenden Herrscher in Europa zu werden.

Vielleicht könnte ich noch mehr - noch mehr aussichtslose - Konstellationen durchdeklinieren. Das Fazit bleibt, dass selbe ein sofortiger Friede ist die beste Lösung.

Hochachtungsvolle Grüße,
Zar Alexis

12.09.2009, 10:30 Uhr



552 | H1915Werte Regent/innen und Herrscher/Frauscher,

es war mir ein Vergnügen mit Euch die Klingen kreuzen zu dürfen.
Sowohl die Auseinandersetzungen auf der Platte, als auch per Depesche war äußerst genussvoll.

Gewöhnungsbedürftig für mich war die Absprache der Züge in aller Offenheit. Daraus resultierte sicherlich letztlich auch mein Fehler gegenüber dem Sultan.
Da ich als Feldherr meist offensiv denke, auch schon mal um vier bis fünf Ecken, wollte ich auch in dieser Situation mit dem Kopf durch die Wand. Was ohne sorgfältige Absprache kaum gelingen konnte.

Schlussendlich denke ich, dass ein Draw zwischen euch jetzt ein guter Abschluss ist.

Bis zum nächsten Spiel.

LG,

Al Dente alias Udo Mathar

11.09.2009, 15:01 Uhr



551 | H1915Zürich.

Ihr kennt das Prozedere, ein Draw-Antrag liegt vor und ich bitte die verbliebenen Mitspieler um (geheime) Abstimmung an mich per Mail.
Draw bedeutet Aufteilung der Siegpunkte zwischen allen verbliebenen Nationen mit mind. einem Vz.

ENTHALTUNG bedeutet diesmal ZUSTIMMUNG.

Ich gebe euch längstens 78 Stunden Zeit.

Die Redaktion

10.09.2009, 18:28 Uhr



550 | Werter Al Dente,

vielen Dank für die Partie.
Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, mit dir zu spielen und ich hoffe, man sieht sich nocheinmal in einer Partie wieder.




Werter Franzmähnn, werter Alexis,

tatsächlich...
17 VZs sind mein Eigen, ... doch dabei bleibt es auch...

Ich denke, wir drei sind uns einig, dass wir nicht bis 1920 zu Ende spielen wollen, so stelle ich hiermit den Antrag auf einen 3er-Draw.

Mehr zu den letzten ... 30 (o.O), dank Auswechslungen sogar noch ein paar mehr ZATs gibt es dann zum Schluss (mir fällt gerade auf, dass ich der letzte Spieler am Brett bin, der von Anfang an dabei war :) )

Nun möchte ich aber ersteinmal sehen, wer sich hinter den Pseudonymen versteckt :)


Hochachtungsvoll,
Sultan Done I.

10.09.2009, 18:10 Uhr



549 | Lieber Done,

17 VZ sind dein eigen. Ich verneige mich in Respekt vor deinem taktischen und vor allem diplomatischen Können. Wie soll es weitergehen?

Dein franzmähn

10.09.2009, 17:48 Uhr



548 | Lieber Alexis,

Gratulation, du hast es geschafft. In spätestens zwei Zügen hast du eine unbrechbare Kampflinie. Mir ist das auch gelungen. Jetzt heißt es nur noch, die schrecklichen kleinen Zufallsfehler (wie 1910 in Italien) zu vermeiden, dann kann nichts mehr schiefgehen. Ich werde auf meiner Seite nur auf Halten spielen und nichts riskieren.

Aber ich verstehe leider nichts von den Schlussverhandlungen bezüglich Draw oder wie das geht.

Könntest du da bitte aktiv werden. Es wäre sicher sehr langweilig, diese Partie bis 1920 zu spielen.

Dein treuer Verbündeter
Franzmähn

10.09.2009, 17:46 Uhr



547 | Lieber Udo Al Dente,

es war eine Freude mit dir zu spielen (mit einer kleinen Ausnahme, auf die ich viel zu emotional reagiert habe).

Auch als Gegner warst du sehr zu achten.
Bis zum nächsten fight!

dein Verbündeter, Gegner und wieder Verbündeter und dann noch Sterbehelfer Franzmähn

10.09.2009, 17:39 Uhr



546 | H1915Zürich.

Da fehlte nur noch eines!

Ich bedanke mich bei Udo Mathar für die Leitung der Geschicke Italiens und gratuliere zu einem 4.Platz.

Der nächste ZAT ist am kommenden Donnerstag.

lg Christian

10.09.2009, 16:02 Uhr



545 | Lieber al Dente,

ich kann Euch gut verstehen: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Daher wäre ich damit einverstanden, wenn Ihr Piedmont blockiert. Ich werde Spanien selber angreifen und zu blockieren versuchen.

Gruß Franzmähn
(Nebenbei bin ich unheimlich gespannt, welcher edle General sich hinter dem Alias al Dente verbirgt.)

06.09.2009, 18:54 Uhr



544 | F1915Werter französischer Freund,

unsere Flotte befällt eine immer größere Müdigkeit. Wir anerkennen Eure großzügige Gastfreundschaft, jedoch möchten wir Euch bitten, dass Ihr darüber nachdenke, ob Ihr Eure wunderschöne Hafenstadt nicht wieder einnehmt.

Ich gehe davon aus, dass Eure Gegenwehr gegen die Säbelträger damit auch einfacher wird.

Mein Vorschlag wäre, Pied ein letztes mal zu blockieren, so dass Ihr Eure Truppen nach Marseille ziehen könnt.

Evtl. ergibt sich aus dieser Situation auch eine neue Verhandlungsposition dem Sultan gegenüber. Wenn ihr nämlich Eure Truppen aus Bel ebenfalls nach Bur zurück zieht, könnte der Zar gierig werden.

Bitte gebt mir Bescheid, was meine Flotte Eurer Meinung nach tun sollte.

LG,

Al Dente

06.09.2009, 17:27 Uhr



543 | ein letzter sommer in spanien

er geht zu ende und graue Wolken sammeln sich

über seinem samtblauen himmel

wird unsere zukunft grau sein

oder

gibt es noch strahlen der goldenen sonne?



(franzmähn in elegischer stimmung)

04.09.2009, 09:12 Uhr

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