AN56 - Standard-Anonym

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Zürcher Allgemeine Tageblatt
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211 | F1909Moin,

hier die Auswertung..

weiter in einer Woche

22.07.2019, 22:47 Uhr
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210 | F1909Werter Kaiser Franz I. von Österreich-Ungarn, mein alter Freund,

selbstverständlich werden unsere Truppen in Moskau den Vormarsch auf Sevastopol von der Ukraine aus mit allen Mitteln unterstützen.
Möge schon bald ganz Russland in unserer Hand sein.

Nur unter der stets friedlichen und guten Führung aus Wien und Berlin wird Europa in neuem Frieden erstrahlen.

- Der Kurier -

19.07.2019, 10:59 Uhr



209 | F1909Werte Herrscher von Europa,

eure mahnenden Worte kommen etwas spät und sind wohl kaum mehr als ein Zeichen der Verzweiflung.

Ich sehe keinerlei Anlass, auf der Zielgeraden für ein friedliches Europa, auf einmal die langjährige Freundschaft zum deutschen Reich zu beenden.

Der Umstand der zuletzt untätigen Truppen in Moskau ist unglücklich, war aber vermutlich dem heißen Sommer und den langen Kommunikationswegen zwischen Berlin und Moskau geschuldet. Wir rechnen fest damit, dass unsere ukrainischen Truppen mit deutscher Hilfe im Frühjahr in Sevastopol einmarschieren werden.

Mit besten Grüßen,
Kaiser Franz I. von Österreich-Ungarn

18.07.2019, 22:09 Uhr



208 | F1909Der gütige, edle und gerechte Herrscher des osmanischen Reiches teilt die Sorge seines französischen Freundes, dass ein grössenwahnsinniges Deutschland nach der totalen Kontrolle Europas strebt und der österreichische Lakai ihm den nötigen Geleitschutz gibt. Zumindest so lange, bis sich die Aggression Deutschlands auch gegen ihn richtet.

Der gütige, edle und gerechte Herrscher des osmanischen Reiches schliesst sich darum dem Aufruf an: Jetzt ist der letztmögliche Zeitpunkt, dass die freien Völker Europas zusammenstehen und sich dem Feind entgegenstellen. Gleichzeitig hat er wenig Hoffnung, dass diese Stimmen in Wien gehört hat. Aber war das halten Moskaus nicht ein deutliches Zeichen gegen euch, werter Kaiser?

18.07.2019, 21:42 Uhr



207 | F1909Der Kaiser ist entzückt, endlich ist wieder Stimmung in Europa. Die vergangenen Jahre zogen völlig zeitlos an uns allen vorbei.

Kaiser Franz I. von Österreich-Ungarn wird sich sicherlich selbst ein Bild machen können und dabei erkennen, dass London nur fällt, wenn Dänemark fällt und danach Kiel massiv gefährdet ist, während weitere deutsche Eroberungen in weite Ferne rücken. Paris, Brest und die iberische Halbinsel stehen nur scheinbar ungeschützt dar, sind sie doch in Wahrheit nicht für deutsche Truppen zu erreichen.
Doch die deutschen Stäbe sind auf einen langen Krieg im Westen eingestellt und hoffen darauf schon bald weitere österreichische Eroberungen unterstützen zu können.

Der Kaiser möchte sich nicht an weiteren irreführenden Diskussionen mit dem Feind beteiligen und appeliert an die Treue zwischen Wien und Berlin. Sie galt seit Menschen Gedenken, überstand osmanische Avancen und wird auch französische Avancen überstehen. Gemeinsam wurde so manche Schlacht geschlagen und ein Zug im deutschen Sommer ohne beidseite Absprachen ändert dies nicht.

- Der Kurier -

18.07.2019, 15:08 Uhr



206 | Werter Kaiser,

wenn euch die Lage der deutsch-französischen Front tatsächlich Rätsel aufgibt, wollen wir euch diese natürlich nicht nehmen. Der österreichische Kaiser wird sich selbst ein Bild machen können. Es würde uns aber doch arg überraschen, wenn ihr mit euren elf Einheiten keinen Weg finden solltet, unsere sieben zu überwältigen.

Wenn euch tatsächlich an der Stärke Österreichs gelegen ist, weshalb blieb die Unterstützung aus Moskau dann aus? Natürlich wurde sie nicht angefordert, doch die französischen Stäbe hatten sie für selbstverständlich gehalten.

Beziehungsweise wäre sie selbstverständlich, wenn ihr tatsächlich plant, den europäischen Frieden zusammen mit Österreich zu sichern. Wenn ihr dagegen plant, selbst ganz Europa zu erobern, dann spielt euch der anhaltende Konflikt zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich perfekt in die Karten und ihr habt keinerlei Interesse daran, Österreich beim Sieg dieses Konflikts zu unterstützen.

Wir glauben, genau das habt ihr mit eurem Haltebefehl offenbart.

Hochachtungsvoll,
Präsident Ahorn

18.07.2019, 14:16 Uhr



205 | F1909Der deutsche Kaiser zeigt sich verwundert über die Nachricht aus Paris.
Gerne würde die deutsche Führung wissen, wie es möglich wäre London und gerade auch Holland zu erobern, ohne selber Dänemark oder gar Kiel zu verlieren.
Die massive Truppendichte rund um die Beneluxländer und die massive Seepräsenz französischer Kriegsflotten in den deutschen Gewässern lassen die deutschen Stäbe für die Heimatverteidigung seit Tagen und Nächten durcharbeiten.
Gerüchten zufolge sollen bereits erste Transporte mit Frauen und Kindern die Küstengebiete verlassen, allerdings will das Militär um jeden Zentimeter Heimat erbittert kämpfen.
Die französische Schwarzmalerei im Bezug auf die eigene Lage kann nur als Trick gewertet und kann von keinem verängstigten Bürger in Dänemark, in Kiel und im Ruhrgebiet geteilt werden.

An seinen Freund, den Kaiser Franz, I. richtet der Kaiser seine besten Grüße. Unzählige Jahre kämpfen wir bereits Seite an Seite, das deutsche Volk baut auf die große Freundschaft zum österreichischen Volk. Gemeinsam werden wir Europa zu einem besseren, friedlicheren Ort machen.
Außerdem möchte ich euch einladen, das kommende Jahr wieder mit engerer Abstimmung zu nutzen. 1908 war ein verlorenes Jahr, der Sommer lies wohl in allen Nationen die Postkutschen still stehen und die Funker verstummen.
Die deutschen Kanonen in Moskau sind bereit jegliche weitere österreichische Offensiven zu unterstützen.
Wir sollten unsere Delegationen losschicken, um bei besten österreichischen und deutschen Weinen die nächsten Schritte zu planen.

- Der Kurier -

18.07.2019, 13:46 Uhr



204 | Ein Aufruf.

Der deutsche Kaiser gab sich in seinem letzten Schreiben zwar besorgt, doch es lässt sich kaum leugnen, dass die deutschen Streitkräfte in den letzten Jahren Erfolg nach Erfolg verzeichnen konnten. Das deutsche Reich erstreckt sich von Moskau bis Wales, im Süden Frankreichs konnten erste Stellungen gesichert werden.

Schweren Herzens müssen wir uns eingestehen, dass wir unser französisches Heimatland nicht viel länger werden verteidigen können. Gehen London oder Holland verloren, wird die deutsch-französische Front innerhalb weniger Jahre zusammenbrechen.

Wir richten uns hiermit in erster Linie an den österreichischen Kaiser, der noch immer auf seine Freundschaft zu Deutschland zu bauen scheint. Euch sei gesagt, der deutsche Kaiser hatte noch nie das Interesse seiner vermeintlichen Freunde im Sinn. Der tückische Angriff auf meine Heimat bietet hierfür bestes Zeugnis. Auch die ausbleibende Unterstützung des österreichischen Vorstoßes nach Sevastopol sollte euch zu denken geben. Das Ziel des deutschen Kaisers ist nicht der Frieden, sondern die alleinige Herrschaft über Europa.

Während dessen befindet ihr euch in einem Deadlock mit den osmanischen Streitkräften.

Wir möchten euch daher auffordern, sofortige Gespräche mit dem osmanischen Sultan aufzunehmen und das Kriegsbeil zu begraben. Mit vereinten Kräften können wir den Machenschaften des deutschen Kaisers Einhalt gebieten, doch es deutet sich an, dass 1909 die letzte Gelegenheit hierfür sein wird.

Dem Sultan seien an dieser Stelle ebenfalls unsere Grüße übermittelt. Ich hoffe, auch ihr wärt zu Gesprächen bereit.

Hochachtungsvoll,
Präsident Ahorn

18.07.2019, 13:17 Uhr



203 | F1909Berlin

Die deutsche Bevölkerung zeigt sich fest entschlossen, weitere französische Angriffe abzuwehren und hat bereits mit dem massiven Ausbau von Verteidigungstellungen im Norden und Westen des Reiches begonnen.
Der Kaiser zeigt sich dennoch besorgt. Während die Offensiven um die englischen Inseln und die Eroberung von Marseille und der damit verbundene Einbruch ins französische Kernland in der deutschen Presse als große Erfolge gewertet werden, steigt doch die Sorge vor den französischen Verbänden so nah an der Heimat.

Die deutsche Führung verspricht weiterhin alles zu tun um weitere Erfolge gegen französische Gebiete zu erzielen und die Heimat zu schützen.

Der Kaiser möchte außerdem den ehrenwerten Präsidenten Ahorn grüßen und ihm die gute Behandlung der Zivilbevölkerung in Marseille garantieren. Französische Traditionen sollen nicht gebrochen, sondern geachtet werden.

- Der Kurier -

16.07.2019, 13:21 Uhr



202 | H1908Moin,

hier die Auswertung,

weiter in einer Woche.

Grüße

15.07.2019, 21:36 Uhr

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