AN56 - Standard-Anonym

Nächster ZAT H1905:Montag, den 27.05.2019, 21:00 Uhr
vorausichtlich folgender ZAT:Montag, den 03.06.2019, 21:00 Uhr
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Zürcher Allgemeine Tageblatt
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130 | F1904Unendlicher Jubel in Oslo. Die norwegische Bevölkerung befindet sich im Freudentaumel nach der Befreiung durch die deutsche Marine. Der Norden ist endlich geeint und die Bürger Skandinaviens stehen gemeinsam Seite an Seite.
Im Herbst 1902 griffen noch englische Einheiten völlig grundlos die deutschen Linien an und zwangen den Kaiser und seine Stäbe in einen Krieg. Nun, nur wenige Zeit später, ist die Nordsee deutsch und der Norden geeint. Französische Einheiten stehen bereits vor weiteren Eroberungen auf der Insel und spätestens 1905 werden sich weitere Städte unter französische Herrschaft begeben.

Der deutsche Kaiser möchte an dieser Stelle den ehrenwerten Präsidenten Ahorn zur Rückeroberung von Marseille und der Stabilisierung seiner Südfront gratulieren, außerdem gilt der Dank der französischen Marine für die Unterstützung in die Nordsee. Wer konnte ahnen, dass sie nicht notwendig wäre? Nur ein weiteres starkes Zeichen im Kampf gegen Lady Wollstonecraft.

Auch Kaiser, Franz I. möchte der Kaiser beglückwünschen. Neben der guten italienischen Küche wird es in Venedig zukünftig auch herzhafte und hervorragende Alpenküche mit Wiener Einflüssen geben. Die deutschen Stäbe möchten außerdem vorschlagen, neben Böhmen nun auch dauerhaft Tyrol zur Ruhe kommen zu lassen und das Gebiet nun auch offiziell zu einer entmilitarisierten Zone zu erklären.

- Der Kurier -

08.05.2019, 13:16 Uhr
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129 | H 1904Der gütige, edle und gerechte Herrscher des osmanischen Reiches findet es interessant, dass der österreichische Kaiser im so kurz vor ZAT eine Depesche zukommen lässt, auf die er nicht mehr reagieren kann. Nur um Stunden später den dunklen Lord zu umgarnen.

Der gütige, edle und gerechte Herrscher des osmanischen Reiches freut sich im übrigen, dass sich Italien wie abgemacht auf den Weg nach Griechenland gemacht hat.

06.05.2019, 23:28 Uhr



128 | F1904Dunkler Lord,

auch wenn die Lage aussichtslos erscheint, so biete ich euch dennoch einen Hoffnungsschimmer. In eurer schwersten Stunde biete ich euch Exil, damit ihr eure Kräfte sammeln könnt.

Ich möchte euch einen Handel vorschlagen. Wenn ihr von Warschau aus Moskau angreift und außerdem mit euren Truppen in der Ukraine einen Angriff auf Sevastopol unterstützt, verspreche ich euch unter dem Gehör von ganz Europa, dass ich Warschau nicht angreifen werde. Ich werde außerdem dafür Sorge tragen, dass das russische Reich bis zum Sieg der Großmächte Deutschland, Frankreich und Österreich-Ungarn stets mindestens ein Versorgungszentrum unterhalten wird - bis zum Ende dieses Krieges!
Ob dies schlussendlich Warschau, Moskau oder ein anderes eurer heimatlichen Ländereien sein wird, vermag ich noch nicht zu sagen - aber seid gewiss, dass ich zu meinem Wort stehe.

Nur mit eurer Hilfe kann ich den grundgütigen, größenwahnsinnigen und überalterten Herrscher über das osmanische Reich in seine Schranken weisen.

Schaut euch um. Die Allianz von Deutschland, Frankreich und Österreich-Ungarn kontrolliert bereits jetzt weit über die Hälfte Europas. England liegt in den letzten Zügen und wird sich bis zu seinem Untergang nur noch um seine Defensive kümmern. Frankreich liefert sich einen erbitterten Schlagabtausch mit Italien und Osmanien glaubt allen ernstes, dass es die bereits verlorene Schlacht noch beeinflussen kann.

Und ich frage euch: wollt ihr mit Osmanien in Schimpf und Schande untergehen und als schwaches Licht in Vergessenheit geraten? Oder wollt ihr als der Dunkle Lord in die Geschichtsbücher eingehen, der im Angesicht seiner Vernichtung doch noch einen Weg fand, als Sieger aus dem Krieg in Europa hervorzugehen. Denn auch wenn ihr am Ende nur noch einzelnes Versorgungszentrum besitzt, so wird dies dennoch eines mehr sein, als England, Italien und Osmanien zusammen kontrollieren.

Denkt drüber nach und teilt mir zeitnah eure Entscheidung mit. Es ist die einzige Möglichkeit für euch, noch siegreich aus dieser Konfrontation hervorzugehen. Seid schlau genug sie zu nutzen. Ich kenne euch gut genug, um zu wissen, dass ihr euren persönlichen Vorteil stets im Blick habt. Verliert dies nicht aus den Augen und wählt weise, wen ihr in diesem Krieg an eurer Seite haben wollt.

Mit besten Grüßen,
Kaiser Franz I. von Österreich-Ungarn

06.05.2019, 23:07 Uhr



127 | F1904Moin,

hier die Auswertung,

weiter in einer Woche

06.05.2019, 21:43 Uhr



126 | Werter Kaiser,

wie ihr sicher selbst festgestellt habt, handelt es sich bei der letzten Mitteilung um eine Fälschung, und eine schlechte zudem. Dennoch zwei kurze Feststellungen: Zuletzt habe ich mich in den Ausgaben 90 und 92 der ZAT direkt an euch gewendet. Dem aufmerksamen Leser wird außerdem auffallen, dass ich meine Nachrichten noch nie mit einem Datum versehen habe, ganz im Gegensatz zum Verfasser dieser neuen Pressemitteilung.

Ich kann verstehen, dass die "Nerven auf der anderen Seite des Kanals blank liegen", aber auf solch billige Tricks zurückzugreifen, scheint mir doch etwas unter der Würde der englischen Führung zu sein. Nur ein weiterer Hinweis, dass die Einnahme Norwegens und der Nordsee der richtige nächste Schritt sein werden.

Hochachtunsgvoll,
Präsident Ahorn

06.05.2019, 12:36 Uhr



125 | F 1904Werter Kurier,

bitte teilt dem Deutschen Kaiser mit, dass die letzte Nachricht eine Fälschung ist. Wie niederträchtig! Ein klares Zeichen, dass die Nerven auf der anderen Seite des Kanals blank liegen. Noch nie in unserer nun bald vier Jahre dauernden Freundschaft habe ich die Führung Deutschlands direkt angeschrieben. Immer habe ich den Dienstweg eingeschlagen und immer erst den Kurier angesprochen.
Aber auch bei mir liegen die Nerven blank. Was soll ich mit Marseille unternehmen? Könnt Ihr mir einen brüderlichen Rat geben? Würdet Ihr Spanien aufgeben um Marseille zu retten?
Übrigens: ich werde direkt Kurs auf London halten. Eine Unterstützung kann ich Euch gerade nicht geben. Ich brauche nämlich alle VZ in England. Nehmt Ihr Euch Norwegen. Dann sind wir England bald los.

Hochachtungsvoll
Präsident Ahorn

06.05.2019, 12:03 Uhr



124 | Werter Kaiser,

wir hoffen, der Rückzug der französischen Armee nach Burgund stößt auf euer Verständnis. Dies war die einzige Möglichkeit, den italienischen Streitkräften im Süden weiter entgegenzutreten.

Ferner sind wir gern zu einer erneuten Unterstützung der deutschen Flotte in die Nordsee bereit. Wir erbitten kurze Auskunft, wie ihr zu einer solchen Flottenbewegung steht.

Hochachtungsvoll,
Präsident Ahorn

06.05.2019, 11:20 Uhr



123 | Wetter Sultan Tufkap,

gern bin ich bereit, über eine feste Grenze zwischen unseren großartigen Nationen zu verhandeln und von einer Ausbreitung Richtung Osten abzusehen.

Ziel sollte dann aber die gemeinsame Orientierung Richtung Norden sein. Außerdem sorgt die geballte osmanische Flottenmacht am östlichen Mittelmeer für Sorge in der osmanischen Bevölkerung. Wenn ihr als friedvolles Zeichen demonstrieren würdet, dass diese sich nicht gegen Bulgarien oder Griechenland, sondern eher gegen Neapel richten, würde sich das österreichische Volk wieder deutlich sicherer fühlen.

Lasst uns die gegenseitigen Kampfhandlungen einstellen und uns auf ein gemeinsames Ziel und die gemeinsamen Feinde konzentrieren.

Mit besten Grüßen, Kaiser Franz I. von Österreich-Ungarn

06.05.2019, 10:41 Uhr



122 | F 1904The Guardian- Sensationelle Einigung mit dem Deutschen Reich

Unser Ressortleiter für Äußere Angelegenheit, Sir Paul Julius Reuter hat ein Interview mit Lady Wollstonecraft in den Räumlichkeiten unserer Agentur geführt. Hier ein kurzer Auszug. Mehr können Sie in dem Ende des Jahres erscheindenden Sonderheft über Lady Wollstonecraft lesen.


The Guardian: Lady Wollstonecraft, Sie sehen, mit Verlaub, etwas müde aus. Die letzten Tage und Wochen haben sehr an Ihnen gezehrt?
Lady Wollstonecraft: In der Tat, dass was auf dem Kontinent zurzeit passiert, ist schon höchst interessant, aber auch teilweise verwirrend und vor allem, zehrt es sehr an der körperlichen Konstitution.

The Guardian: Lady Wollstonecraft, werden Sie zurücktreten, wenn London durch die feindlichen Flottenverbände Frankreichs besetzt würde?
Lady Wollstonecraft: Ja. Aber bis es soweit ist, wird noch eine Menge Wasser die Themse herunterfließen.

The Guardian: Lady Wollstonecraft, haben Sie sich mit Deutschland in der Causa Norwegen geeinigt?
Lady Wollstonecraft: Kein Kommentar!

The Guardian: Lady Wollstonecraft, mit welchen Argumenten haben Sie der Deutschen Führung die Nichteroberung Norwegens schmackhaft gemacht?
Lady Wollstonecraft: Kein Kommentar.

The Guardian: Aber, es ist doch offensichtlich, dass Deutschland sich Norwegen einverleiben wird.
Lady Wollstonecraft: Auf den ersten Blick ja. Aber auf den zweiten Blick wird die Deutsche Führung selber wissen, dass es für Deutschland besser ist, dass England und Frankreich sich länger kriegerisch auseinandersetzen. Solange Frankreich diesen irrwitzigen hinterhältigen Angriff auf England fortführt, umso länger kann Deutschland aufrüsten um im Falle eines Überfalls Frankreichs auf Deutschland besser vorbereitet zu sein. Daher ist es immanent wichtig für Deutschland, dass Großbritannien solange es geht über drei Versorgungszentren verfügt.

The Guardian: Lady Wollstonecraft, werden Sie Liverpool schon in diesem Frühjahr zurückerobern?
Lady Wollstonecraft: Ja.

The Guardian: wie wollen Sie das bewerkstelligen?
Lady Wollstonecraft: Kein Kommentar.

The Guardian: hat die britische Regierung etwas mit den Unruhen in den Liverpooler Werften zu tun?
Lady Wollstonecraft: Kein Kommentar.

The Guardian: Wird die britische Regierung sich für den Fall, dass Liverpool wieder dem Hoheitsgebiet Großbritanniens zugehörig ist, in die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Kontinent einmischen?
Lady Wollstonecraft: Großbritanniens Interessen werden sicherlich am Hindukusch verteidigt. Nicht aber mehr am Zentralmassiv, der Eifel, im Ruhrgebiet oder gar dem Piemont. Als größte Handelsmacht der Welt werden wir uns zukünftig wieder auf das besinnen, was wir am besten können: Handeln.

The Guardian: Lady Wollstonecraft, herzlichen Dank für Ihre Worte.
Lady Wollstonecraft: Es war mir eine Ehre und teilen Sie Ihren Lesern bitte mit: noch ist Großbritannien nicht verloren. Die Rettung naht. Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens: HALTET DURCH.


06.05.2019, 10:29 Uhr



121 | F 1904si, per la conversazione

05.05.2019, 22:15 Uhr

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