DM1205 - 1. Vorrunde 2011/12 - beendet !

Partie beendet am 18.02.2012, Solo Turkey
Spielleitung: Christian Lankenau
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
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57 | Ist natürlich eine Spekulation, die passt. Meine Kehrtwendung war erforderlich, als England ausstieg bzw zu grosse Forderungen stellte. Mit Deutschland war ich zu diesem Zeitpunkt d'accord. Dann ging in der Tat der Hickhack los. Aber nun ist es ja vorbei! Insgesamt war es wirklich spannend.

21.02.2012, 04:13 Uhr, Verfasser: Frankreich



56 | Das ist nur die osmanische Wahrnehmung, keine universelle Wahrheit. Aber ich teile gerne mit, wie ich darauf komme:

- Zum einen aus der Interpretation deiner Züge. Zu allererst sieht alles nach eine anti-deutschen Eröffnung zusammen mit I und ÖU aus, doch dann wird Deutschland unterstützt. Es folgt die goldene Zeit des Westens und Frankreichs Engagement in Italien (1902). Schon ein Jahr später dann wieder ein Wechsel und große Eroberungen im Norden (zu Lasten von D und E). Höhepunkt schließlich die Eroberung eines englischen Heimat-VZ, das auch bis zum Ende nicht mehr abgegeben wird.
- Zum anderen der französische Ruf, der mir in den Verhandlungen mit den anderen Nationen aufgefallen ist. Ich glaube am Brett gab es niemanden, der mich nicht vor dir gewarnt hätte. Dass das nicht alles bare Münze sein muss, ist klar, aber andererseits: ein Fünkchen Wahrheit steckt ja auch in jeder Lüge...

Zusammengefasst: Deine sehr aggressiven Züge zusammen mit deiner "oft wechselnden"(?) Diplomatie hat dir am Brett den Ruf eines Bad Boys eingebracht. Und dem trau ich auch zu, dass er das Westbündnis niedergeritten hat ;-)

Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung. Muss nicht richtig sein.

20.02.2012, 22:05 Uhr, Verfasser: Osmanisches Reich, geä. 20.02.2012, 22:06 Uhr



55 | Dass das Westbündnis auseinanderbrach, ist sicherlich nicht Frankreichs Schuld. Vielleicht könnte das Osmanien etwas ausführen.

20.02.2012, 21:05 Uhr, Verfasser: Frankreich



54 | EOG RusslandAuch wenn ich in dieser Partie eher etwas glücklos agierte, so soll es doch auch von meiner Seite noch einen kurzen EOG geben.

Ich bin mit dem Kalkül in die Partie gezogen mich zu Beginn im Westen zu engagieren. Dazu wollte ich nach Möglichkeit eine Allianz aus Frankreich, Deutschland und mir gegen Großbritannien installieren, mit der Option dann später auf dem Balkan einzugreifen oder nach einer britischen Niederlage weiter mit Frankreich gegen Deutschland vorzugehen. Im Übrigen strebte ich eine Koalition mit dem Sultan, welche mir den Rücken freihalten sollte, an. Hierfür war ich bereit Zugeständnisse an das Osmanische Reich zu machen und überließ diesem Rumänien, um nicht eine strategisch unnütze Flotte dorthin verschieben zu müssen. Um allerdings Großbritannien nicht gleich gegen mich aufzubringen entschloss mich dazu diskret vorzugehen und offenbarte Frankreich und Deutschland meine Pläne nicht direkt, sondern bot Ihnen, in der Hoffnung das sie hierauf eingehen würden, meine Unterstützung an. Leider aber wurde mein Angebot nicht aufgegriffen und mit meiner Strategie lief ich damit leider direkt in den Western Triple. In der Folge dann (und nachdem ich endlich begriffen hatte, dass Deutschland nicht von mir abzubringen war;-) suchte ich den Schulterschluss mit England gegen Deutschland. Doch auch dieser Versuch sollte scheitern, so dass mir ein kurzer und schmerzloser Abgang beschieden war. Nunja, so was solls geben, wenngleich England und Deutschland letztlich wenig Ertrag aus Ihrem Feldzug gegen mich ziehen konnten.

Was Alex betrifft, so verlief die Zusammenarbeit sehr gut. Leider konnten wir aufgrund der voran beschriebenen Umstände unser Bündnis nicht wirklich ausspielen. Schließlich ist es ihm aber gelungen sich aus einer nicht ganz einfachen Situation zu befreien und sich damit verdient den Sieg zuholen.

Ich danke allen Mitspielern für die Lektion und hoffe nun auf die zweite Vorrunde. Danke auch an Christian für die souveräne Partieleitung!

Es grüßt der Zar!

20.02.2012, 17:47 Uhr, Verfasser: Russisches Reich



53 | EOG Osmanien

Die Partie startete verhalten für meine Osmanen. Österreich war direkt gegen mich, Russland zwar auf meiner Seite aber dennoch recht verhalten, Italien bestenfalls neutral.
Der Westen dahingegen schien sich früh einig. Dann kam es dort jedoch zu dem großen bzw. den vielen kleinen Brüchen, so dass das Bündnis schnell wieder auseinanderbrach. Aus meiner Wahrnehmung hat da vorallem Frankreich sich und seinen Ruf verzockt.

Im Osten hat sich Russland sehr früh aus dem Rennen um den Sieg verabschiedet, blieb jedoch treu an osmanischer Seite und sicherte so die Nordfront ab. Dadurch konnte ich lange genug Österreich und Italien Paroli bieten, so dass sie sich irgendwann gegenseitig an die Gurgel gegangen sind.
In diese neue Situation bin ich zunächst mit Östereich gegangen, um ihn dann im rechten Moment zu stabben und mit Italien weiter zu spielen.

Der Westen hatte sich derweil auf Deutschland eingeschossen und ihn an den Rand der Vernichtung gedrängt, weshalb auch hier wenig osmanische Überzeugungsarbeit nötig war, um ein Bündnis zu beschließen. Der Rest erschließt sich aus der letzten Auswertung.

Wenn ich das Geheimnis meines Sieges benennen müsste, würde ich es an folgenden Kriterien festmachen:

- Durchhaltevermögen (auch in wenig aussichtsreichen Spielsituationen)
- Kommunikation (zu jeder Zeit mit jedem über alles Mögliche)
- Absprachentreue (für ein gutes Image am Brett)
- Hinterhältigkeit (Stab nur, wenn es sich wirklich wirklich wirklich lohnt... dann kann man auch mal riskieren, das A***loch am Brett zu sein)
- Geduld / Genügsamkeit (brauche ich das VZ jetzt und lohnt es sich, dafür einen Verbündeten zu schwächen / zu verlieren?)
- Blick für das große Ganze (wen muss ich unterstützen, um damit einen anderen aufzuhalten)
- Timing (zur rechten Zeit mit den rechten Einheiten am rechten Ort)


Die Partie hat außerordentlich Spaß gemacht, ich danke allen Mitspielern und natürlich auch dem Spielleiter. Ich freu mich jetzt erstmal auf die Halbfinals und hoffe, den ein oder anderen von euch dort wieder zu sehen.

20.02.2012, 14:19 Uhr, Verfasser: Osmanisches Reich

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