NP491 - Standard NoPress - beendet !

Partie beendet am 09.11.2017,
Spielleitung: David Seppi
 

Zürcher Allgemeine Tageblatt
|| neutral | unabhängig | überparteilich ||
- NoPress -
[ << ] [ < ] - [ 26-22 ] [ 21-17 ] [ 16-12 ] [ 11-7 ] [ 6-2 ] [ 1 ] - [ > ] [ >> ]

 

- Die aktuelle Lage in Europa im Herbst1910 - (Klick für Spielzüge)
  
26 | EOG - Russland

Vorab: Vielen Dank für diese Partie. Sie hat mir, natürlich auch aufgrund des Solos, sehr viel Spass gemacht.
Danke an David für die gute Spielleitung.

Als die Länderverteilung kam war ich nicht wirklich begeistert. Russland hatte ich, glaube ich, nur als 4. Wunsch angegeben. Es ist nicht unbedingt mein liebstes Land. Aber bei NoPress sind zumindest die ersten Züge relativ klar.
Sev-BLA muss sein und auch der Zug nach Gal ist eigentlich immer notwendig (wenn man nicht gerade auf eine Norderöffnung setzt)
Wie erwartet dann auch der Bounce im schwarzen Meer. Etwas überraschend hingegen, dass ich nach Galizien kam. Österreich hat sich hier gegen Italien positioniert, was ich allerdings für einen Fehler halte. Italien und Österreich müssen meiner Meinung nach gerade in NoPress vorerst Frieden halten. Ein Konflikt hilft immer Russland/Osmanien.
In diesem Fall war der Fehler natürlich zu meinem Vorteil.

In H01 dann der erneute Bounce in BLA und die Einnahme von Rum mit der Armee. Im Süden dadurch eine recht guten Position gesichert, zumal es wirklich den italienischen Angriff auf Österreich gab.
Allerdings auch zwei Dinge, die mir so gar nicht gefielen. Osmanien baute die Flotte in Con und hätte so leicht das schwarze Meer erobern können. Und England setzte eine Armee nach Norwegen über. Ich musste mich also entscheiden, welche Frontlinie ich schwächen muss. Ich setzte darauf, dass Osmanien erkennt, dass in Österreich mehr zu erreichen ist als gegen mich und konzentrierte mich auf einen Angriff auf Österreich. Im Norden musste ich eher abwartend spielen. Da Deutschland eher Pro-Russisch spielte, hoffte ich hier auf einen Konflikt mit England bei dem ich mit einem potentiellen Flottenaufbau auf Seite Deutschlands eingreifen könnte.

1902 lief dann erstaunlich gut für mich.
Osmanien kam zwar nach BLA, zog aber seine zweite Flotte Richtung Mittelmeer. Mein Fiedensangebot mit der Flotte in Rum wurde im Herbst dann mit dem osmanischen BLA-Con unterschrieben. Neben Budapest und Wien eroberte ich auch noch Norwegen (womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte), da England einen französischen Angriff fürchten musste. Da sich bisher im westlichen Dreieck keine Partner gefunden hatten, konnte ich hier tatsächlich aktiv mitgestalten und baute entsprechend die Flotte in Stp/nc. Österreich war nun schon draussen.

1903 & 1904 waren dann kritische Momente in der Partie.
Deutschland und England erkannten die Gefahr des Juggernaut und legten ihre Differenzen beiseite. Ich musste also möglichst viele Einheiten nach Norden bringen, um Skandinavien zu verteidigen und die Front zu Deutschland aufzubauen. Dies gelang mir recht gut, allerdings auch weil England durch einen kleinen Fehler eine Flotte verlor und ich so in Summe nur ein VZ abgeben musste. Den Abbau der Schwarzmeerflotte konnte ich verkraften, da dies ein zusätzlicher Friedensbeweis Richtung Osmanien war.
In Herbst 1904 dann der aus meiner Sicht zweite, große Fehler der Partie, der meinen Sieg mit eingeläutet hat: Frankreich bediente sich bei Deutschland und zog nicht Richtung Mittelmeer. Der offensichtliche Juggernaut hatte keine geeinte Gegenwehr und war somit natürlich nicht aufzuhalten.

Ich glaube, in 1905 hoffte Deutschland noch, dass Frankreich die Gefahr noch erkennen würde, zumal eine osmanische Flotte bis nach TYN kommen konnte. Frankreich erkannte die Gefahr und brauchte einen Flottenaufbau in Marseille. Das nötige VZ wurde dann wieder von Deutschland geklaut. Das war dann der Moment in dem Deutschland sich entscheiden musste, gegen wen er kämpfen soll.
Ich hätte mich in der Situation vermutlich genauso entschieden. Frankreich war ein wenig zu dreist vorgegangen.

In 1906 nahm ich Deutschland zwar zwei VZ ab, hatte aber nicht das Gefühl, dass ich hier im weiteren Verlauf mit großer Gegenwehr rechnen musste. Ich positionierte mich also eher gegen England und Frankreich. Vermutlich hätte ich bis 1907 Deutschland rauswerfen können, aber ein Juniorpartner an der Seite hat auch seine Vorteile.
Osmanien hatte in dem Jahr den Durchbruch gegen Italien. Die Gefahr eines Stabs stieg. Wenn Osmanien sich hier für Frankreich als Partner entschieden hätte, wäre ich schnell draussen gewesen. Ich hatte ja so gut wie keine Einheiten mehr in meinem Süden stehen.

1907 dann weitere Positionierung gegen England und Frankreich. Osmanien entschied sich gegen einen Stab und sicherte die Front gegen Frankreich ab. Allerdings lagen immer noch 3-4 meiner VZ auf dem Präsentierteller. Hier musste ich dringend etwas tun. In dem Jahr dachte ich allerdings nur darüber nach, mich im Süden defensiv zu rüsten. Die Gefahr eines Stabs musste minimiert werden. Dennoch baute ich eine weitere Flotte im Norden. Ich hoffte weiterhin auf einen gut gewillten Osmanen.

Nach Frühjahr 1908 war die weitere Marschroute dann jedoch klar. Sichere zwei Aufbauten mit Lon und Den. England auf zwei VZ runter. Deutschland umkreist und auf drei VZ. Nur zwei französische Einheiten gegen mich. Und ein weiterer Aufbau mit etwas Glück, wenn ich Osmanien angreife. Hier musste ich die Zusammenarbeit eigentlich zwangsläufig beenden.

Der Rest ist lief dann unspektakulär. Osmanien hatte keine Chance, seine Einheiten schnell genug zurückzuziehen. Meine Flotte im Kanal hatte diverse Möglichkeiten und Deutschland wollte nur noch überleben (am liebsten auf Kosten Frankreichs).
Ich hatte überlegt, Deutschland seine eroberten VZ zu lassen. Mit einer perfekten Verteidigung von Osmanien wäre ich aber nur auf 17 VZ gekommen. Da musste dann leider Holland auch noch mit auf die Speisekarte.
Dass es dann 21 VZ wurden, war dann doch überraschend. Die Züge waren ja eine komplette Kapitulation Osmaniens.
War nicht nötig, aber trotzdem Danke.

Vielen Dank an Markus für den schönen Stellungskampf in Skandinavien und dem Bakltikum. Auf die Auswertungen war ich immer sehr gespannt. Und der zweite Dank für seine Entscheidung gegen Frankreich zu ziehen. Wie oben schon geschrieben: Ich hätte es auch so gemacht.

Vielen Dank an Thomas für den super Juggernaut und ein Sorry für den Stab. Ich hatte aber wirklich keine andere Wahl

Ich denke, der erste Franzose Aaron hat die Partie entschieden. Steffen wären diese Fehler nicht unterlaufen. Wenn sich E/F/D gefunden hätten, wäre das eine ganz andere Partie geworden.

Vielen Dank an alle Mitspieler. Ich hoffe, man sieht sich mal in einer anderen Partie wieder.

Jan

12.11.2017, 22:11 Uhr, Verfasser: Schweiz



25 | H1910Hallo alle!

Rußland hat ganze 21 VZ erreicht und somit die Partie gewonnen. Gratulation an Zar Jan, der die letzten Jahre unstoppbar durch halb Europa gerollt ist!

Danke euch allen fürs Mitspielen und Steffen fürs Einspringen!

Wer will, kann gerne einen EOG posten - ich hoffe das klappt direkt im Forum, sonst leite ichs gerne weiter.

Bis zum hoffentlich nächsten Mal!
David

09.11.2017, 00:03 Uhr



24 | F1910Hallo alle!

Hier die Auswertung für den Frühling 1910.

Der nächste ZAT ist am Mittwoch, 8. November, 22:00 Uhr.

01.11.2017, 22:13 Uhr



23 | H1909Hallo alle!

Sorry für die Verspätung!
Hier die Auswertung für den Herbst 1909.

Der nächste ZAT ist am Mittwoch, 1. November, 22:00 Uhr.

26.10.2017, 20:34 Uhr



22 | F1909Hallo alle!

Hier die Auswertung für den Frühling 1909.

Der nächste ZAT ist am Mittwoch, 25. Oktober, 22:00 Uhr.

19.10.2017, 10:47 Uhr

Suche nach Stichworten in allen Artikeln der Partie NP491:    

[ << ] [ < ] - [ 26-22 ] [ 21-17 ] [ 16-12 ] [ 11-7 ] [ 6-2 ] [ 1 ] - [ > ] [ >> ]

Für neue Kommentare bitte einloggen (links unten im Menü) und dort unter 'Artikel schreiben' !

Diplomacy by Chr. Lankenau 01/2008-12/2013 - Impressum